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SCHÖNHEITSWETTBEWERB: Miss-Schweiz-Wahlen: Luzern kommt zum Handkuss

Zum ersten Mal seit 2015 finden kommenden Frühling wieder Miss-Schweiz-Wahlen statt. Die Organisatoren wollen sich für die Neuauflage der Show ein Casting-Format zum Vorbild nehmen.
Lauriane Sallin hat vom Presserat nicht Recht bekommen. Im Archivbild: Die Westschweizerin nach ihrer Wahl zur neuen Miss Schweiz im November 2015. (Bild: Anthony Anex / Keystone (Basel, 7. November 2015))

Lauriane Sallin hat vom Presserat nicht Recht bekommen. Im Archivbild: Die Westschweizerin nach ihrer Wahl zur neuen Miss Schweiz im November 2015. (Bild: Anthony Anex / Keystone (Basel, 7. November 2015))

«Die nächsten Miss-Schweiz-Wahlen werden im Frühling 2018 voraussichtlich in Luzern statt­finden», verrät Angela Fuchs, ­Geschäftsführerin der Miss-Schweiz-Organisation. Das habe vor allem mit ihr und den Mitinhabern zu tun. «Wir kommen aus Luzern und sind mit der Region sehr verbunden», so die 44-Jährige, die in Hochdorf gemeinsam mit Iwan Meyer und Andrea Meyer die Eventschmiede AG führt. Den Ort will sie zu gegebener Zeit verraten – «die Verhandlungen sind aber schon sehr weit».

Die Eventschmiede AG übernahm Anfang Jahr die Markenrechte an den Miss-Schweiz-Wahlen von der GF Group Holding AG von Guido Fluri. Fluri hatte die Markenrechte 2012 nach dem Ausstieg des Schweizer Fernsehens erworben, als die Wahl nicht mehr durchgeführt werden konnte. Im August ging auch die Miss-Schweiz-Organisation – die schon bisher als Veranstalterin auftrat, in den Besitz der Hochdorfer über. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Fuchs wird nebst der Geschäftsführung auch die Kandidatinnen sowie die künftige Miss Schweiz betreuen. Die Mitinhaber übernehmen die strategische Ausrichtung der Marke.

Dreiteilige TV-Produktion mit Privatsender geplant

Mit den neuen Inhabern soll auch frischer Schwung in die Organisation kommen. «Es soll wieder mehr Glamour geben», sagt Fuchs noch etwas geheimnisvoll über die Neuausrichtung. Einige Eckdaten sind schon bekannt: Fernsehpartner wird der Privatsender 3+ sein. Im nächsten Frühling soll es drei einstündige Casting-Sendungen geben – «gefolgt von einer krönenden Liveshow». Die Wahlen würden den klassischen Schönheitswettbewerb mit angesagten Casting-Konzepten verbinden. «Das neue Format wird sich dabei stärker an ‹Germany’s Next Top Model› anlehnen und weniger an die ‹Bachelorette›», womit Fuchs auch schon andeutet, dass die junge Generation wieder verstärkt für die zuletzt etwas angestaubten Miss-Schweiz-Wahlen gewonnen werden soll.

Gemeldet hätten sich 1400 junge Frauen, 300 seien zu den Castings aufgeboten worden. «Bis Ende Monat können wir noch einzelne Damen nachnominieren.» Und wer wird gewinnen? «Wir suchen eine starke Persönlichkeit mit Ausstrahlung, die die Schweiz mit Herzlichkeit, Bodenständigkeit und Offenheit repräsentiert», sagt Fuchs. Und trotz aller Liebe zur Region: «Luzernerinnen sind bei den kommenden Miss-Schweiz-Wahlen nicht im Vorteil.» Wie bisher warten auf die Miss Schweiz repräsentative Aufgaben – aber auch Goodies von den Sponsoren.

Zur Erinnerung: Die amtierende Miss Schweiz, Lauriane Sallin, trägt ihr Krönchen nun schon seit rund zwei Jahren.

Urs-Ueli Schorno

ursueli.schorno@luzernerzeitung.ch

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