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SCHÖNHEITSWETTBEWERB: Miss-Schweiz-Wahlen: Organisatoren lassen Luzern fallen

Baden statt Luzern, Sat 1 statt 3+: Angela Fuchs aus Hochdorf als Geschäftsführerin der Miss-Schweiz-Organisation krempelt die Wahlen um. Ganz aussen vor bleibt die Zentralschweiz aber nicht.
Lauriane Sallin hat vom Presserat nicht Recht bekommen. Im Archivbild: Die Westschweizerin nach ihrer Wahl zur neuen Miss Schweiz im November 2015. (Bild: Anthony Anex / Keystone (Basel, 7. November 2015))

Lauriane Sallin hat vom Presserat nicht Recht bekommen. Im Archivbild: Die Westschweizerin nach ihrer Wahl zur neuen Miss Schweiz im November 2015. (Bild: Anthony Anex / Keystone (Basel, 7. November 2015))

Schon seit mehr als zwei Jahren amtiert die Freiburgerin Lauriane Sallin (24) als Miss Schweiz. Anfang 2017 verdichteten sich dann die Hinweise, dass sie doch noch ihr Krönchen würde weiterreichen müssen. Ein dreiköpfiges Team um die 44-jährige Betriebsökonomin Angela Fuchs aus Hochdorf übernahm im Februar 2017 die Markenrechte an den Miss-Schweiz-Wahlen – und kündigte eine Neuaustragung der Miss-Wahl auf 2018 an. Und noch im vergangenen Herbst deutete alles darauf hin, dass dies in Luzern geschehen würde (Artikel vom 23. September).

Nun aber kommt alles anders: Die Miss-Schweiz-Wahl wird nicht in der Zentralschweiz ausgetragen, sondern am 10. März in Baden. Neu sind auch Fernsehpartner und Format. Angela Fuchs (44), Geschäftsführerin der Miss-Schweiz-Organisation, bestätigt eine entsprechende Meldung des «Sonntagsblicks». Sie sagt, als Luzernerin hätte sie die Wahl «sehr gerne in Luzern durchgeführt». Erste provisorische Reservationen seien schon gemacht. Letztlich habe es «aus mehreren Gründen leider nicht geklappt». Welche, will Fuchs nicht sagen.

Uneins über Inszenierung der Kandidatinnen

Ebenfalls anders als geplant läuft die Fernsehübertragung. Statt vom Schweizer Privatsender 3+ wird das Finale der Miss-Wahlen nun vom Schweizer Ableger von Sat 1 übertragen. Dies einerseits wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Inszenierung der Kandidatinnen und des Finales. Andererseits aber vor allem deshalb, weil der Sender 3+ seine Versprechen nicht eingelöst habe. «Deshalb haben wir die Zusammenarbeit aufgekündigt. Verträge waren ja noch keine unterzeichnet.»

Eine interne Jury, sagt Fuchs, habe aus über 1000 Bewerberinnen die letzten 20 Kandidatinnen ausgewählt. Schön auszusehen, reiche nicht, so die Organisatorin. «Wir suchen eine starke Persönlichkeit mit Ausstrahlung, die die Schweiz mit Herzlichkeit,
Bodenständigkeit und Offenheit repräsentiert.» Ob unter den 20 Kandidatinnen auch Luzernerinnen dabei sind, darf Fuchs noch nicht kommunizieren.

Castingshows sind Geschichte, neu gibt’s Camps

Neu ist am Ablauf der Wahlen, dass keine aufwendigen Castingshows mehr durchgeführt werden. Dafür gibt es neu zwei bis drei Tage dauernde Camps. Eines davon findet Ende Januar in Brunnen statt, ein weiteres Ende Februar in Baden.

In einem ersten Camp müssen sich die letzten 20 Miss-Anwärterinnen in verschiedenen Disziplinen wie etwa dem Speedshooting bewähren. Dabei werde «knallhart selektioniert»: Etwa die Hälfte der Frauen werde am Ende nach Hause geschickt. Im zweiten Camp dann würden die übrig gebliebenen zehn Finalistinnen auf die grosse Show vorbereitet: mit klassischem Catwalk- und Moderationstraining, aber auch indem sie im Umgang mit Social Media geschult werden. Was der Gewinnerin – nebst dem begehrten Krönchen – winkt, lässt Fuchs offen.

Raphael Zemp

raphael.zemp@luzernerzeitung.ch

Hinweis
Wie sich die Kandidatinnen in den Camps schlagen, kann unter www.miss.ch mitverfolgt werden.

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