SCHÖTZ: Velofahrer trotzen Nacht und Nebel

Kraftbrühe für die Fahrer, Zuckerwatte für die Zuschauer: Am 24-Stunden-Ren­nen in Schötz fand jeder die passende Stärkung.

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Eine Gruppe um 01:20 Uhr in der Früh. (Bild Philipp Schmidli/ Neue LZ)

Eine Gruppe um 01:20 Uhr in der Früh. (Bild Philipp Schmidli/ Neue LZ)

Zum Start am Samstag um 16 Uhr goss es wie aus Kübeln. Am härtesten bekamen die Mountainbiker den Regen zu spüren: Weil Schlamm und Gras der Gangschaltung stark zusetzten, mussten manche Fahrer schon nach einer Runde (5 Kilometer) in die Waschstrasse. Entsprechend gross war dort der Andrang.

Knapp 11 Minuten benötigen die schnellsten Fahrer für eine Runde von Schötz via Alberswil nach Gettnau und zurück, 9880 Meter lang ist die Strecke. Der Weltrekord stammt von 2007: Unglaubliche 978 Kilometer legte der Walliser Daniel Wyss damals in den 24 Stunden zurück. Belohnt wurde dies mit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Gestern gewann in der Strassenkategorie Marcel Renggli aus Wolhusen mit 948 Kilometern.

OK-Chef Franz Kunz zieht trotz rund vier Stunden Regen am Samstag eine positive Bilanz: «Wir hatten keine Verletzten, und rund 20'000 Zuschauer haben das Rennen verfolgt.»

Emanuel Thaler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.