SCHÖTZ: Werkschliessung: Syna kritisiert Hilge-Pumpen

Der Grundfos-Konzern hat definitiv beschlossen, das Hilge-Werk in Schötz auf Ende März 2010 zu schliessen. Die Gewerkschaft Syna kritisiert diesen Schritt scharf.

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Hilge-Pumpen in Schötz. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Hilge-Pumpen in Schötz. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Gewerkschaft Syna kann den Entscheid der dänischen Konzernleitung nicht nachvollziehen, schreibt sie in einer Mitteilung. Das Hilge-Werk in Schötz sei eine «moderne, effizient produzierende Firma mit einer soliden Finanzlage». Nach wie vor sei die Nachfrage nach den Qualitäts-Pumpen gross.

Syna kritisiert die Informationspolitik des verantwortlichen Firmenmanagements aus Deutschland. Die Gründe für das Ablehnen von Szenarien, um die Firma am Leben zu erhalten, würden nur wenig stichhaltig erscheinen. Denn die Mitarbeitenden in Schötz würden «über wichtiges technisches Know-how verfügen, dass zur Gewährleistung der Produktequalität der Hilge-Pumpen schmerzlich fehlen wird».

Die Betroffenen seien zudem nur dürftig über das weitere Vorgehen informiert worden. Die angekündigten Unterstützungsmassnahmen «entbehren jeglicher Wertschätzung und werden ihrer schwierigen Situation nicht gerecht», schreibt die Gewerkschaft und fordert Nachverhandlungen.

ana