SCHÖTZ/OFTRINGEN: Die vermisste Frau lag unter dem Treibholz

Seit drei Wochen war die 80-jährige Margaritha Kaufmann vermisst. Ihr Sohn hat sie jetzt gefunden – auf eigene Faust.

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(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Mit einem Bagger hat Urs Kaufmann am Dienstag in einem Wehr bei Oftringen nach seiner vermissten Mutter Margaritha «Gritli» Kaufmann gesucht. Sie war seit dem 8. Dezember nach einem Spaziergang an der Schötzer Luther vermisst worden. «Der Bagger schob bloss Holz beiseite. Dann kam auch schon der Fuss meiner Mutter zum Vorschein», sagt Urs Kaufmann gegenüber dem «SonntagsBlick». Luzerner und Aargauer Polizisten hatten vergebens gesucht.

«Wir haben uns an den Nautischen Club Aarburg gewendet», sagt Kaufmann gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. Walter Näf, Präsident des Clubs, hat auf das Wehr bei Oftringen aufmerksam gemacht. Kaufmann bekam Hilfe vom Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt und dem Kommandanten der Oftringer Feuerwehr. Dieser organisierte einen Bagger.

Trotz Trauer über den Tod von «Gritli» Kaufmann sei er froh, dass er seine Mutter noch finden konnte, sagt ihr Sohn Urs.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.