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Schon 5000 auf schwarzer Liste

Seit Oktober führt Luzern eine Liste mit Personen, die ihre Krankenkassenprämie nicht zahlen. Regierungsrat Guido Graf fühlt sich bestätigt.
Einen Eintrag auf der Schwarzen Liste wird man nur schwer wieder los. (Karikatur Jals)

Einen Eintrag auf der Schwarzen Liste wird man nur schwer wieder los. (Karikatur Jals)

Die Zahl lässt aufhorchen: Auf der Luzerner schwarzen Liste für säumige Prämienzahler sind bereits 5000 Personen registriert. Auf die Liste gesetzt worden sind sie, nachdem sie ihre Krankenkassenprämie nicht bezahlt hatten und dafür von ihrer Krankenkasse betrieben worden waren. Wer auf der Liste ist, die der Kanton Luzern seit dem 1. Oktober führt, dem wird mit Ausnahme von Notfallbehandlungen keine medizinische Leistung mehr bezahlt.

«Ich fühle mich bestätigt in meiner Annahme, dass eine solche Liste nötig ist», sagt Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. Die hohe Zahl widerspiegle die schlechte Zahlungsmoral vieler Prämienzahler.

Behörden sind erstaunt

Dass innerhalb von nur gerade zwei Monaten bereits 5000 Namen auf die Liste gesetzt worden sind, erstaunt Alain Rogger, Leiter der neu geschaffenen kantonalen Stelle für ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen Luzern (Stapuk). «Wie schnell sich diese Zahl ergeben hat, überrascht uns.»

Voraussetzung, um auf die Liste gesetzt zu werden, ist eine Betreibung. In einem Fall, der unserer Zeitung vorliegt, scheint eine Person allerdings irrtümlicherweise auf die Liste gesetzt worden zu sein. Denn bereits kurz nach der ersten Mahnung erhielt sie ein Schreiben der Stapuk, welche sie darüber informierte, dass sie auf die schwarze Liste gesetzt worden sei.

Ismail Osman

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