Schon Zweitklässler fliegen von der Schule

Im laufenden Schuljahr mussten in der Stadt Luzern mehrere Schüler der Schule verwiesen werden. Die Probleme beginnen schon im Kindergarten.

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Prügler werden immer jünger. (Bild: Fabian Biasio/Neue LZ)

Prügler werden immer jünger. (Bild: Fabian Biasio/Neue LZ)

Problemschüler hat es immer schon gegeben. Doch: Sie werden immer jünger. Wie Recherchen unserer Zeitung zeigen, kommt es an Luzerner Schulen regelmässig vor, dass schon Primarschüler von der Schule fliegen. Im St. Karli Schulhaus etwa musste vor einigen Wochen ein Zweitklässler der Schule verwiesen werden, nachdem der Knirps für die Lehrerschaft und seiner Mitschüler selbst durch intensive Betreuung durch einen Heilpädagogen nicht mehr tragbar war. Inzwischen befindet er sich in einer psychiatrischen Klinik.

Offenbar sind Schulausschlüsse von Primarschülern keine Seltenheit mehr. Marianne Zaccaria, Schulleiterin des St. Karli Schulhauses sieht in verhaltensauffälligen Kindern ein zunehmendes Problem. In ihrem Schulhaus kommt es jedes Jahr zu einem bis zwei Schulverweisen – von Primar-, nicht etwa Oberstufenschülern. «Es gibt Sieben-, Achtjährige, die regelmässig ausrasten. Sie schreien Lehrpersonen an, werfen Sachen durch die Gegend, werden ihren Mitschülern gegenüber aggressiv.» Auch bei Kindergärtlern komme es vermehrt zu Ausrastern.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.