SCHRÄGAUFZÜGE: Dallenwil richtet sich gegen Glarus aus

Die Inauen-Schätti AG Schwanden GL und die NSD Lift AG in Dallenwil konzentrieren ihren Auftritt als Schrägaufzug-Anbieter unter dem Namen des Mutterhauses. Beide Kompetenzzentren werden weitergeführt.

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Ein in Ascona installierter NSD-Schräglift. (Bild pd)

Ein in Ascona installierter NSD-Schräglift. (Bild pd)

Ende 2006 hat das Seilbahn- und Spezialmontage-Unternehmen Inauen-Schätti AG in Schwanden die 1881 gegründete NSD Lift AG in Dallenwil übernommen. Beide Firmen bieten Schrägaufzüge an und nehmen eine führende Stellung in der Schweiz und in Europa ein. Mit einem konzentrierten Auftritt unter dem Namen Inauen-Schätti AG treten ab 1. Juni beide Unternehmen gemeinsam auf dem Markt auf, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Gemäs CEO Arno Inauen wird der Standort Dallenwil als Kompetenzzentrum für Schrägaufzüge und damit für die Bereiche Verkauf, Projektleitung, Technik und Service weitergeführt. Hingegen wird die administrative Organisation sowie die Fertigung auf das Mutterhaus in Schwanden konzentriert. Mit dieser Neuorganisation wird sich die Inauen Schätti AG in Schwanden und Dallenwil noch verstärkter auf die verschiedenen Kundensegmente fokussieren, zumal immer mehr Schrägaufzüge als öffentliches Verkehrsmittel, aber auch in privaten Wohnüberbauungen eingesetzt würden.

Mit der Neuorganisation bleiben die meisten Arbeitsplätze in Dallenwil erhalten. Mit der Fusion zählt die Inauen-Schätti AG rund 70 Mitarbeitende, wovon acht in Dallenwil im Einsatz sind. Verantwortlich für die Leitung des Kompetenzzentrums Dallenwil ist Bruno Inauen vom Mutterhaus in Schwanden.

scd