Nach Unfall im Naturlehrunterricht in Eschenbach: Nun ist die Unfallursache klar

Am Montag zog sich ein Schüler des Schulhauses Lindenfeld während eines Experiments im Naturkundeunterricht schwere Brandverletzung zu und musste durch die Rega hospitalisiert werden. Er befindet sich ausser Lebensgefahr.

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(pjm/sok) Am Montag ereignete sich gegen 14.30 Uhr in einem Schulzimmer des Schulhauses Lindenfeld in Eschenbach ein Unfall. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben nun, dass der Unfall während eines gängigen Experimentes im Naturlehrunterricht geschah. Bei dem Experiment wurden Brennsprit, Salz und Wasser vermischt, wie die Luzerner Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei zog sich ein 15-jähriger Schüler Brandverletzungen zweiten und dritten Grades zu und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Er befindet sich im Spital und ist ausser Lebensgefahr, so die Mitteilung vom Dienstag weiter.

Ob ein schuldhaftes Verhalten in Frage kommt, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen. Die Lehrperson und die Schüler des Schulhauses Lindenfeld werden durch ein Care-Team betreut.