Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Schülerdemo gegen Luzerner Sparpläne

Rund 1500 Schülerinnen und Schüler haben am Montag vor der Budgetdebatte des Luzerner Kantonsrates gegen die Sparpläne in der Bildung demonstriert. Sie wandten sich damit gegen höhere Schulgelder und die drohende Schliessung von Schulhäusern.
Rund 1500 Schülerinnen und Schüler demonstrieren vor dem Regierungsgebäude gegen die Sparpläne. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Rund 1500 Schülerinnen und Schüler demonstrieren vor dem Regierungsgebäude gegen die Sparpläne. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Jugendlichen zogen vom Schwanenplatz zum Regierungsgebäude, in dem am Montag das Kantonsparlament tagt, und dem gegenüber sich das Bildungsdepartement befindet. Sie führten ein riesiges Sparschwein mit sich, das sie zerstörten.

«Bildung kostet, Dummheit ist gratis», erklärten die Demonstrierenden auf einem Transparent, und forderten «Lasst uns unsere Zukunft» oder «Reiche Eltern für alle». Sie empfingen Politiker mit Pfiffen und Buhrufen. Statt zu sparen sollten die Steuern für die Reichen erhöht werden, erklärte ein Redner.

SP Kantonsrat Giorgio Pardini spricht zu den Demonstranten. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)SP Kantonsrat Giorgio Pardini spricht zu den Demonstranten. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Bild: Pius Amrein/Neue LZBild: Pius Amrein/Neue LZ
Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: PD)Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: PD)
Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (l.) kämpft sich durch die Menge. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (l.) kämpft sich durch die Menge. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Eine Schülerin der 1. Klasse übergibt der Kantonsratspräsidentin Trix Dettling Schwarz 1054 Unterschriften, die an der Kantonsschule Alpenquai «gegen die Sparmassnahmen auf Kosten der Schüler/innen» gesammelt worden waren. (Bild: PD)Eine Schülerin der 1. Klasse übergibt der Kantonsratspräsidentin Trix Dettling Schwarz 1054 Unterschriften, die an der Kantonsschule Alpenquai «gegen die Sparmassnahmen auf Kosten der Schüler/innen» gesammelt worden waren. (Bild: PD)
Symbolisch wurde ein Sparschein zur Demonstration mitgebracht. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Symbolisch wurde ein Sparschein zur Demonstration mitgebracht. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Eine beachtliche Menge fand sich vor dem Regierungsgebäude ein. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Eine beachtliche Menge fand sich vor dem Regierungsgebäude ein. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)Mit Transparenten protestieren die Schüler gegen die Sparmassnahmen. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Bild: Pius Amrein/Neue LZBild: Pius Amrein/Neue LZ
Bild: Pius Amrein/Neue LZBild: Pius Amrein/Neue LZ
Bild: Pius Amrein/Neue LZBild: Pius Amrein/Neue LZ
Bild: Pius Amrein/Neue LZBild: Pius Amrein/Neue LZ
15 Bilder

Schülerdemo gegen Sparpläne

An der Demonstration beteiligten sich gemäss einer Schätzung der Luzerner Polizei 1500 Personen. Die Schüler riskierten für ihre Teilnahme an der Demonstration eine unentschuldigte Absenz.

Das Budget 2013 sieht bei einem Aufwand und Ertrag von 3,6 Milliarden Franken ein Defizit von 10,4 Millionen Franken vor. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt rund 94 Prozent.

Im Budget enthalten ist ein Sparpaket von 57,7 Millionen Franken. 2014 sollen die Sparmassnahmen auf 111,8 Millionen erhöht werden. Gespart wird vor allem beim Personal, im Gesundheitswesen und in der Bildung. Im November demonstrierten bereits die Kantonsangestellten gegen die Pläne der Regierung.

sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.