SCHÜPFHEIM: Der «Adler»-Saal wird zum Zankapfel

In Schüpfheim ist ein Abstimmungskampf entbrannt: Es geht um 3,1 Millionen und eine neue Heimat für kulturelle Vereine.

Drucken
Teilen
Der Adlersaal im Hotel Adler in Schüpfheim. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Adlersaal im Hotel Adler in Schüpfheim. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Am 8. Februar 2009 kommt es in Schüpfheim zum ersten Mal zu einer Urnenabstimmung über ein kommunales Sachgeschäft. Gemäss neuer Gemeindeordnung können Kredite von mehr als 2 Millionen Franken nicht mehr von der Gemeindeversammlung entschieden werden. Das ist bei der geplanten Sanierung und Erweiterung des Gemeindesaals beim Gasthaus Adler der Fall: Nötig ist ein Baukredit von 3,1 Millionen Franken. Dieser ist umstritten.

«Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt nicht», sagt Pius Kaufmann vom «Komitee Nein zum Projekt, Ja für eine bessere Lösung». Wenn man schon so viel Geld für einen neuen Gemeindesaal ausgebe, müsse dieser allen Vereinen etwas bringen. Das ist laut Kaufmann, der Präsident des Fontanne-Chörlis ist, beim vorliegenden Projekt nicht der Fall. Mit 243 Sitzplätzen bei Bankettbestuhlung sei der Saal zu klein. Ausserdem fehle eine Küche. «Wir möchten selber wirten und kochen können. Nur so kann man an Konzerten etwas verdienen.»

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.