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SCHÜPFHEIM: Im ehemaligen Kloster fahren im Sommer die Bagger auf

Der Verein «Sunnehügel» hat die Finanzierung für die Sanierung des ehemaligen Kapuzinerklosters in Schüpfheim gesichert. Im Sommer beginnen die Bauarbeiten, die rund vier Millionen Franken kosten werden.
Das ehemalige Kapuzinerkloster Schüpfheim aus der Vogelperspektive. (Bild: pd)

Das ehemalige Kapuzinerkloster Schüpfheim aus der Vogelperspektive. (Bild: pd)

Das ehemalige Kapuzinerkloster kann saniert werden, die Finanzierung ist gesichert. In den Sommerferien werden demnach die Arbeiten zum Ersatzneubau, der im Frühjahr 2018 bezugsbereit sein soll, starten, wie der Verein «Sunnehügel» mitteilt. Bereits Mitte 2013 entstanden konkrete Pläne zur Sanierung des Klosters Schüfpheim (wir berichteten).

Im Vordergrund der Arbeiten stehen sicherheitstechnische Aspekte. Unter anderem erhält das Kloster ein zweites Treppenhaus, das im Brandfall als Fluchtweg dient. Zudem muss eine Brandmeldeanlage installiert werden. Gleichzeitig können die sanitären Anlagen für die Gäste des Sunnehügels erneuert und die Wohnräume für die Kerngemeinschaft den gegenwärtigen Bedürfnissen angepasst werden.

Das Bauprojekt kostet rund vier Millionen Franken, welches hauptsächlich über Spenden finanziert wird. Der Verein selber hat dazu über 900'000 Franken von Stiftungen, Kirchgemeinden und Privaten generiert. Rund ein Viertel der Kosten muss der Verein Sunnehügel über einen Kredit finanzieren.

Die Gemeinschaft kann während der ganzen Bauphase im Kloster wohnen bleiben. Auch der Gästebetrieb wird von September 2017 bis April 2018 aufrecht erhalten. Danach ist das Haus zu bis zur Wiedereröffnung im Herbst 2018.

Das 1655 erstellte Gebäude war 1979 als eines der ersten Kapuzinerklöster in der Schweiz geschlossen worden, da es dem Orden an Nachwuchs fehlte. Nach Zwischennutzungen beherbergt es seit 1993 den Sunnehügel. Mitte Juli 2011 schenkten die Kapuziner das Gebäude der Basler Stiftung Edith Maryon.

pd/chg/sda

Hinweis: Der Sunnehügel lädt am Samstag, 1. Juli, von 14 bis 17 Uhr, die interessierte Bevölkerung zu einem letzten Besuch in den leer geräumten Anbau ein.

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