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«Schüsche»

Kanton@luzernerzeitung.ch

Jetzt haben wir so lange über Vergangenes wie Gründung ond Grende gesprochen, dass die Gegenwart fast völlig vergessen ging. Dabei ist doch für eine Guuggenmusig an der Fasnacht eines das Allerwichtigste: das Sujet. Ha, gib es zu: Du hast an was ganz anderes gedacht und es war nicht die Musik ... Aber item. Das Sujet – je nach Tageszeit auch «Schüsche» genannt. Auch hier kommt man natürlich nicht um einen Blick zurück herum:

Für Furore sorgte die Guuggergroppe Witwil (kurz «d’Guugger») nach dem Gründungsjahr 1987 (Motto: «Piraten») mit Sujets, die auf den Berufen der Guugger basierten. Eine ebenso einfache wie kreative Idee, die unter anderem zu folgenden Sujets führte: Armdrücken (Baggerführer), Subventionen (Landwirt), Alcatraz (Steuerberater), Ferienfieber (Lehrer), Berlin (Maurer), Pinocchio (PR-Berater) oder Presspräparate (Lastwagenchauffeur).

Doch für hüür wollten wir mal wieder neue, völlig unausgetretene Pfade betreten. Eine Sujet-Findungskommission wurde eingesetzt, die die Resultate ihrer unzähligen Sitzungen den versammelten Guuggern schliesslich im Spätsommer zwecks basisdemokratischer Entscheidung vorgelegte (nur ganz böse Zungen, darunter auch Gründungsmitglied Seppi «Pfyffetubak» vom Enzlisberg, meinten, die Zahl der Kommissionssitzungen hätte einen Zusammenhang gehabt mit dem freien Zugang zum Vereins-Kühlschrank).

Das gab dann vielleicht Diskussionen! «Nessie im Sempachersee» chancenlos. Ebenso wie das zu später Stunde zusätzlich vorgeschlagene Motto «Schüsche». Darunter konnte sich ausser «Pfyffetubak»-Seppi einfach niemand etwas Konkretes vorstellen. Auch die «Möischterer Häxe» stiessen auf wenig Gegenliebe. Obenaus schwang schliesslich der «Urwald» – auch wenn «Pfyffetubak» etwas beleidigt brummte, da bräuchten sich die meisten Guugger ja gar nicht zu verkleiden.

Doch der «Motteri» hatte Unrecht. Dank des grossen Einsatzes unseres Kostümteams (danke, Mami!) ist unser Sujet an der hürigen Fasnacht ein voller Erfolg: ­d’Guugger sorgen als wilde Horde aus Affen, Faultieren, Tigern, Nilpferden («Pfyffetubak», Augen rollend: «Kei Ahnig hends»), Chamäleons und Bananenstauden für rüüdige Stimmung. Und so solls schliesslich mit jedem «Schüsche» sein.

In der Kolumne «d’Guugger» veröffentlichen wir über die Fasnachtstage die meist – fiktiven Erlebnisse der völlig fiktiven Guuggenmusig Guuggergroppe aus Witwil, die aber grad so guet aus Sorsi, Wouhuuse, Nottu oder Eibu kommen könnte.

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