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Schul-Provisorium darf auf der Krienser Krauerwiese bleiben

Spätestens im Sommer 2020 soll die Wiese im Krienser Zentrum wieder frei sein, forderte die SVP in einer Motion. Diese Forderung war der Mehrheit des Einwohnerrats zu extrem. Dennoch muss der Gemeinderat nun eine Alternativlösung suchen.
Stefan Dähler
Die Schulmodule auf der Krauerwiese in Kriens. Bild: Boris Bürgisser (3. Juni 2016)

Die Schulmodule auf der Krauerwiese in Kriens. Bild: Boris Bürgisser (3. Juni 2016)

Auf der Krauerwiese in Kriens dürfen vorerst weiterhin temporäre Schulbauten stehen. Der Einwohnerrat ist am Donnerstag nicht auf eine Motion von Patrick Koch (SVP) eingetreten, die forderte, dass die Module spätestens nach dem Schuljahr 2019/2020 entfernt werden müssen. Danach sollte die Wiese nur noch als Freiraum und Spielfläche genutzt werden, das Bau- und Zonenreglement der Gemeinde hätte entsprechend angepasst werden müssen.

Der Gemeinderat hatte in der neuen Schulraumplanung die Absicht geäussert, einen der beiden Modulbauten noch länger auf der Krauerwiese stehen zu lassen. Wie lange, ist derzeit offen. Das entspreche «in keiner Art und Weise dem Willen des Einwohnerrats», schrieb Koch darauf im Vorstoss. Das Parlament habe 2015 entschieden, dass die Modulbauten auf der Wiese für drei Jahre aufgestellt werden dürfen. Die verbleibende Freifläche auf der Krauerwiese sei zudem nicht mehr attraktiv, argumentierte Koch am Donnerstag im Einwohnerrat.

Grüne unterstützen SVP

Rolf Schmid (CVP) hielt entgegen, dass der Einwohnerrat den erwähnten Bericht zur Schulraumplanung erst vor wenigen Monaten überwiesen hatte. Nun schon wieder Änderungen vorzunehmen, würde die Politik unzuverlässig machen. Die Motion sei daher «Zwängerei», fügte Erwin Schwarz (FDP) hinzu. Er erinnerte daran, dass die Anlage Kuonimatt aufgrund einer Einsprache derzeit als Standort für ein Modul blockiert ist. Es fehle an Alternativen. Dem schloss sich die SP ab. Unterstützung erhielt die SVP von den Grünen. Bruno Bienz warnte, dass die Module noch sehr lange auf der Wiese stehen bleiben werden, wenn der Einwohnerrat keinen Druck macht.

Als sich abzeichnete, dass der Vorstoss keine Mehrheit findet, erklärte sich Patrick Koch bereit, die Motion auf Anregung von Cla Büchi (SP) in ein Postulat umzuwandeln. Demnach ist der Gemeinderat angehalten, Alternativen zum Modulstandort Krauerwiese suchen - ohne konkretes Ultimatum. Das Postulat wurde mit 20 zu 6 Stimmen überwiesen. Dagegen verworfen wurde ein weiteres Postulat von Patrick Koch, das forderte, dass der Gemeinderat die Schaffung von Schulraum im alten Gemeindehaus prüfen soll.

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