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Schulanlage Bündtmättli in Malters konnte günstiger gebaut werden

Die Gemeinde Malters musste den bewilligten Sonderkredit von 16,8 Millionen Franken für den Schulerweiterung nicht ausschöpfen. Sie zieht eine positive Bilanz auch für das lokale Gewerbe.
Sandra Monika Ziegler
Blick in die neue Schulanlage Bündtmättli. Bild: Meyer-Gadient Architekten

Blick in die neue Schulanlage Bündtmättli. Bild: Meyer-Gadient Architekten

Die Bauabrechnung für die Schulanlage Bündtmättli liegt nun vor. Der vom Stimmvolk im Jahr 2014 genehmigte Sonderkredit über 16,8 Millionen Franken konnte mit 539'417 Franken unterschritten werden. Gemeindeammann Marcel Lotter zeigt sich zufrieden: «Die Baukommission war kostenbewusst unterwegs. Mit dem Unterschreiten des Kredites wird auch die finanzielle Belastung für die Steuerzahler geringer.»

Dazu beigetragen habe auch, dass die Bauarbeiten ohne grössere Schwierigkeiten oder Überraschungen abgewickelt werden konnten. Da die Fotovoltaikanlage mehr Energie produziert als das Gebäude benötigt, gilt der neue Gebäudeteil als «Energie-Plus-Bau». Das lokale Gewerbe konnte, wie die Gemeinde mitteilt, durch diesen Bau von einem Auftragsvolumen in der Höhe von 4,6 Millionen Franken profitieren.

Die beste­hende Schul­an­lage wurde um eine Doppel­sport­halle, vier Kinder­gärten und diverse Schul­räume ergänzt. Der Erweiterungsbau wurde nach den Plänen der Luzerner Meyer-Gadient Architekten realisiert. Sie hatten den Wettbewerb 2013 gewonnen.

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