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SCHULE: 3700 Personen wehren sich gegen Latein-Abbau

Laut Lehrplan 21 sollen die Schüler an Langzeitgymnasien ab 2019 nicht mehr zwischen Latein und Natur und Technik wählen können. Die Online-Petition mit 3900 Unterschriften gegen den Latein-Abbau wurde gestern eingereicht.
Die Online-Petition will erreichen, dass die Gymi-Schüler auch in Zukunft noch Latein wählen können. (Symbolbild LZ)

Die Online-Petition will erreichen, dass die Gymi-Schüler auch in Zukunft noch Latein wählen können. (Symbolbild LZ)

Petition Der Lehrplan 21 ist dem Latein nicht wohlgesinnt: Konnten die Schüler der Luzerner Langzeitgymnasien bisher in der 2. Klasse entweder die Schiene Latein oder Natur und Technik wählen, soll diese Wahl ab 2019 wegfallen. Dafür will der Kanton unter anderem naturwissenschaftliche Fächer stärken. Die Vernehmlassung zu dieser Änderung der Wochenstundentafel läuft bis morgen Freitag.

Obwohl Latein weiterhin in der 3. Klasse als Schwerpunktfach belegt werden könnte, befürchtet der Verband der Luzerner Mittelschullehrer, dass dies künftig weniger Schüler tun. Dass den Gymnasiasten der frühe Zugang zur alten Sprache verwehrt wird, ist auch dem Schweizerischen Altphilologenverband ein Dorn im Auge. Daher hat dieser eine Online-Petition lanciert (Ausgaben vom 9. und 20. Mai).

Kanton «soll auf Bildungsabbau verzichten»

Gestern wurde die Petition dem Bildungs- und Kulturdepartement übergeben; sie war innert knapp zweier Monate von rund 3700 Personen unterzeichnet worden. Unterstützung fand das Begehren bis über die Landesgrenzen hinaus. «Für diese kurze Zeit ist das ein grosser Erfolg», sagt Lucius Hartmann, Präsident des Altphilologenverbands. «Gestützt auf diese Basis fordert unser Verband den Kanton auf, vom Bildungsabbau abzusehen, das bewährte Schienenmodell zu behalten oder allenfalls Alternativen zu prüfen.» Aufgrund des Rückhalts von Luzerner Lehrern rechnet sich Hartmann dafür gute Chancen aus. «Unser Verband hofft, dass die Regierung die Vernehmlassung nun sinnvoll auswertet.» Denn die Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer oder auch die geplante Einführung von Informatik am Gymnasium und die dafür nötigen Praktikumsplätze seien immer auch mit Mehrkosten verbunden. (fi)

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