SCHULE: 93 Lehrer aus dem Kanton verabschiedet

Traditionsgemäss werden alle Lehrerinnen und Lehrer, welche Ende Schuljahr aus dem Schuldienst ausscheiden, an einem feierlichen Anlass vom Bildungsdirektor verabschiedet. Dieses Jahr waren es 93 Lehrpersonen aller Stufen.

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Impression von der Verabschiedung. Charles Vincente sitzt in der ersten Reihe (2. von links).(Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Impression von der Verabschiedung. Charles Vincente sitzt in der ersten Reihe (2. von links).(Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung, begrüsste am vergangenen Mittwoch rund 95 Lehrpersonen aller Stufen zur feierlichen Verabschiedung in der Megger St. Charles Hall. Die meisten von ihnen standen rund vierzig Jahre im Schuldienst des Kantons und haben in dieser Zeit grosse Veränderungen bei den Lernenden aber auch bei den Lehrmitteln erlebt. Charles Vincent betonte, dass die wesentliche Aufgabe, das Unterrichten und Erziehen der Kinder und Jugendlichen immer noch die gleiche ist. «Welche Methode unser Lehrer anwendete, was er uns lehrte, weiss ich nicht mehr. Ich weiss nur, dass wir gerne zu ihm in die Schule gingen» – dieser Satz von Tschingis Aitmatov hat heute noch bei vielen Schülerinnen und Schülern Gültigkeit, ist Vincent überzeugt.

Positive Erinnerungen überwiegen
Vier Lehrpersonen zeigten in kurzen Darstellungen ihre Erfahrungen und Erlebnisse in ihrer Berufslaufbahn auf. Trotz unterschiedlicher Schulstufen schauten alle positiv auf ihre Arbeitszeit zurück. Prägend war für alle die Beziehung zu den Lernenden und den Kolleginnen und Kollegen. Positive Erlebnisse überwogen bei allen deutlich, einzelne Fehler oder Missgeschicke können nun im Rückblick übersehen oder mit einem Schmunzeln quittiert werden.

Bildungsdirektor Anton Schwingruber betonte in seiner Würdigung den raschen gesellschaftlichen Wandel, welche die Lehrpersonen in den letzten vier Jahrzehnten erlebt haben. Dieser Wandel habe sich in vielfacher Weise auch auf die Schule ausgewirkt, weshalb die lange Verweildauer im Schuldienst keineswegs eine Selbstverständlichkeit sei. Der Bildungsdirektor dankte im Namen des Luzerner Regierungsrates und des Bildungs- und Kulturdepartements für den grossartigen Einsatz für die Luzerner Schulen. Anschliessend übergab er jeder Lehrerin und jedem Lehrer die persönliche Abschiedsurkunde.

scd