SCHULE: Die Lehrer fordern eine Pensenreduktion

Viele Lehrpersonen fühlen sich überlastet. Darum will der Luzerner Lehrerverband jetzt die Notbremse ziehen.

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Lehrer (hier am Gymnasium Immensee) fühlen sich oft überlastet. Luzerner Lehrer fordern nun weniger Unterrichtsstunden. (Archivbild Tanya Hasler/Neue LZ)

Lehrer (hier am Gymnasium Immensee) fühlen sich oft überlastet. Luzerner Lehrer fordern nun weniger Unterrichtsstunden. (Archivbild Tanya Hasler/Neue LZ)

Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV) mit seinen rund 4000 Mitgliedern fordert eine Pensenreduktion um zwei Stunden. Neu sollen die Lehrer an der Primarschule nur noch 27, auf der Oberstufe 26 Lektionen unterrichten.

Mittels Petition will man das Anliegen bei der Luzerner Regierung deponieren und so dem Begehren Druck verleihen. «Wir wollen nicht weniger arbeiten», betonte Otti Gürber, Präsident des LLV, an der Tagung. «Aber durch die Reduktion haben wir mehr Zeit für die Unterrichtsvorbereitung.» So werde der Unterricht qualitativ besser.

Der Luzerner Bildungsdirektor Anton Schwingruber äusserste sich skeptisch: «Wir müssten unser System ziemlich umkrempeln, und das kostet viel Geld.» Vor über 10 Jahren lag die Zahl der Unterrichtsstunden noch bei 30 Lektionen pro Woche.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.