SCHULE: Im Kanton Luzern fehlen Seklehrer

Die Qualität an den Schulen leidet unter dem Mangel an qualifizierten Seklehrern. Besonders prekär ist die Situation in zwei Fächern.

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Sekundarlehrer René Huber mit Praktikantin Simone Staub während des Unterrichts an der Oberstufe in Wauwil. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Sekundarlehrer René Huber mit Praktikantin Simone Staub während des Unterrichts an der Oberstufe in Wauwil. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Viele Schulleiter im Kanton Luzern sind froh, wenn sich auf eine offene Stelle überhaupt eine Sekundarlehrperson meldet. Bei den fachlichen Qualifikationen müssen sie oft ein Auge zudrücken. Denn diejenigen, die sich melden, haben nicht unbedingt die gewünschte Fächerkombination studiert. Insbesondere in den Fächern Französisch und Naturlehre fehlen entsprechend ausgebildete Sekundarlehrpersonen. Wie viele Lehrpersonen zurzeit im Kanton Luzern ein Fach unterrichten, obwohl sie kein Diplom dafür haben, weiss nicht einmal die Dienststelle Volksschulbildung.

Einige Schulleiter haben jedenfalls Bedenken, was die Qualität des Unterrichts betrifft. Ein befragter Schulleiter drückt es moderater aus: «Die Qualitätseinbussen halten sich in Grenzen.» Nun wird die Forderung laut, dass sich die Ausbildung der Sekundarlehrpersonen stärker an der Nachfrage orientieren soll.

Roseline Troxler

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