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Schule ist fest in Frauenhand

Lehrerberuf Pädagogik ist heute vor allem Frauensache. Dies zeigt sich auch in den Statistiken des Kantons Luzern für das Schuljahr 2016/17: Weitgehend unter sich sind Lehrerinnen in den Kindergärten (98,8 Prozent) und in der Basisstufe (96,8 Prozent). Auch die übrigen Primarstufen sind mit fast 90 Prozent sicher in Frauenhand.

Etwas ausgeglichener ist das Geschlechterverhältnis in den Sekundarschulen: Hier liegt der Männeranteil bei etwas mehr als 40 Prozent. An diesem ungleichen Verhältnis dürfte sich so schnell nichts ändern – im Gegenteil. Charles Vincent, Leiter der kantonalen Dienststelle für Volksschulbildung, erklärt: «Es werden mehr Lehrer in Pension gehen und neu mehr Lehrerinnen in den Beruf einsteigen, denn an den Pädagogischen Hochschulen studieren deutlich mehr Frauen als Männer.»

Wie will man dieser Entwicklung entgegenwirken? Kantonale Kampagnen gibt es keine. Aktuell sei es kaum möglich, ein ausgeglichenes Verhältnis zu erreichen, meint Vincent. Zu ungleich sei die Geschlechterverteilung beim Studium. An den Gymnasien werde aber darauf hingewiesen, dass der Lehrerberuf auch für Männer sehr attraktiv sei.

Grundsätzlich, so Vincent, dürfe das Geschlecht beim Bewerbungsverfahren keine wesentliche Rolle spielen: «Diplom und Erfahrung stehen im Zentrum.» Bei gleich qualifizierten Personen könne sich eine Schulleitung schon mal für ­einen männlichen Bewerber entscheiden, damit zumindest noch ein Lehrer im Schulteam ist. (zar)

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