SCHULE: Ist in Luzern bald Schluss mit Hausaufgaben?

Was in Zürich auf dem politischen Parkett ist, findet auch in Luzern Support: Statt die «Ufzgi» zu Hause zu machen, sollen Aufgaben betreut in der Schule gelöst werden.

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Schüler bei den Hausaufgaben. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Schüler bei den Hausaufgaben. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Chancengleichheit – dieses Ziel steht hinter der Zürcher Juso-Petition, die das Ende der klassischen Hausaufgaben in der Volksschule fordert. Die Idee, das betreute Lösen der «Ufzgi» zu institutionalisieren, trifft in Luzern auf fruchtbaren Boden. Juso/SP-Kantonsrätin Priska Lorenz prüft, einen politischen Vorstoss für eine obligatorische Hausaufgabenhilfe einzureichen: «Solange das Angebot freiwillig ist, nehmen gerade diejenigen Kinder nicht daran teil, die es am nötigsten hätten.» Support gibt es von Werner Wicki von der Pädagogischen Hochschule Luzern (PHZ), denn Hausaufgaben seien heute «für fast alle Familien eine Belastung».

Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband stützt betreute Hausaufgaben. Präsidentin Annamarie Bürkli wehrt sich aber gegen das «Abschieben von Verantwortung an die Schule», ist also gegen ein Obligatorium. Skeptisch ist man bei der kantonalen Dienststelle für Volksschulbildung: Hausaufgaben seien ein fixer Bestandteil des Unterrichts.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.