SCHULE: Jetzt erobern Lehrerinnen auch die Oberstufe

In der Primarschule ist der Frauen-Überschuss bei den Lehrkräften schon Alltag. Jetzt erfasst diese Entwicklung auch die Oberstufe.

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Sandra Jans hat ihr Studium als Lehrerin vor kurzem abgeschlossen und unterrichtet nun an der Oberstufe im Luzerner Schulhaus Utenberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Sandra Jans hat ihr Studium als Lehrerin vor kurzem abgeschlossen und unterrichtet nun an der Oberstufe im Luzerner Schulhaus Utenberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Premiere für den Kanton Luzern: Erstmals gibt es in der Sekundarstufe 1 mehr Lehrerinnen als Lehrer. Auch andere Kantone sind mit diesem Umstand konfrontiert: In Schwyz gibt es zwar noch mehr Männer, doch der Anteil der Frauen steigt stetig und markant an. In Zug gibt es schon seit längerem einen Frauen-Überschuss.

Damit setzt sich die Feminisierung des Lehrerberufs weiter fort. Bereits seit Jahren gibt es einen Frauenüberhang in der Primarschule (in Luzern liegt er bei 80 Prozent), oder im Kindergarten (100 Prozent im Kanton Schwyz).

Auch auf politischer Ebene macht man sich darüber Gedanken. Der Schwyzer Bildungsdirektor Walter Stählin findet es bedauerlich, dass es heute Kinder gibt, die während ihrer ganzen Schulzeit keinen einzigen männlichen Lehrer haben. «Ein ausgeglicheneres Verhältnis führt zu einer grösseren Vielfalt im Unterricht», sagt Stählin im Interview.

Sven Gallinelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihren Regionalausgaben.