Schule ohne Religion

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In der Einwohnerratssitzung vom Dienstag standen neben dem Budget zwei Postulate zur Debatte: SP, Grüne und GLP forderten die Verwendung der Billettsteuer für einen Kultur- und Sportfonds, und die CVP wollte den konfessionellen Religionsunterricht an der Volksschule haben. Beide Postulate lehnte das Parlament ab; den Religionsunterricht mit 24 zu 11 Stimmen, die Billettsteuer mit 26 zu 9 Stimmen. Der Gemeinderat hatte die Ablehnung in beiden Fällen beantragt (wir berichteten).

SP-Postulantin Barbara Fas war unzufrieden mit der Antwort des Gemeinderats. Es leuchte nicht ein, warum nichtkommerzielle Veranstaltungen Billettsteuern zahlen müssten. Zudem wäre wegen der Finanzlage eine Zweckbindung der Billettsteuer sinnvoll. Auch CVP-Postulantin Regula Stalder war enttäuscht: Im Volksschulbildungsgesetz sei festgehalten, dass der konfessionelle Unterricht «in der Regel» zu Unterrichtszeiten erteilt wird. (bev)