Schule soll Sparzwang zum Opfer fallen

Die Kantonale Regierung will ein Sonderschulhaus in Emmen schliessen – aus Spargründen. Die Lehrer wehren sich vehement.

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Einblick in die Heilpädagogische Tagesschule Innerschwyz in Ibach. (Bild: Themenbild Neue SZ)

Einblick in die Heilpädagogische Tagesschule Innerschwyz in Ibach. (Bild: Themenbild Neue SZ)

Das Emmer Schulhaus Sonnhalde der Heilpädagogischen Schule Luzern-Emmen soll auf das Schuljahr 2016/2017 geschlossen werden. Damit sollen jährlich 400'000 Franken eingespart werden. Dies schlägt die Regierung im Rahmen ihrer Sparbemühungen vor.

Im Schulhaus Sonnhalde werden derzeit 38 Kinder im Alter zwischen 4 und 16 Jahren unterrichtet. Ausserdem sind 35 Lehrer und andere Angestellte an der Schule beschäftigt. Sie sollen an andere Schulen im Kanton verschoben werden.

Zweifel am Spareffekt

Die Lehrer der Schule wehren sich nun in einem offenen Brief gegen die Massnahme. Die Schliessung des Schulhauses sei nicht nachvollziehbar, habe der Kanton doch erst vor anderthalb Jahren in das Schulhaus investiert. Ausserdem würden sich durch die Verschiebung der Kinder massiv höhere Transportkosten ergeben.

Schliesslich zweifeln die Lehrer am Spareffekt, weil die Lohnkosten nicht eingespart, sondern einfach an andere Schulen verteilt würden. Das Bildungsdepartement gibt sich derweil unaufgeregt: Das Schulhaus sei in einem schlechten Zustand. Ein Neubau würde 25 Millionen kosten.

Luzia Mattmann

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