SCHULEINTRITT: Eltern sollen über Rückstellung entscheiden

Die Erziehungsberechtigten sollen nicht schulfähige Kinder nach einem Gespräch mit der Schulleitung um maximal ein Jahr vom Schuleintritt zurückstellen können. Dies hat die Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) des Kantonsrates entschieden.

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Der Entscheid fiel ohne Gegenstimme, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Damit wird dem Kantonsrat für die 2. Lesung der Änderung des Gesetzes über die Volksschulbildung Folgendes beantragt: Die Erziehungsberechtigten sollen nicht schulfähige Kinder nach einem Gespräch mit der Schulleitung um maximal ein Jahr vom Schuleintritt zurückstellen können. Der Entscheid über den Schuleintritt liegt somit wieder abschliessend bei den Eltern.

Diesen Vorschlag, der zwischen den Haltungen von Regierungsrat, Kantonsrat und Kommission vermittelt, erachtet die Kommission als mehrheitsfähig. Für die 1. Lesung hatte die EBKK (Vorsitz Angela Pfäffli-Oswald, FDP, Grosswangen) beantragt, die Entscheidung ohne Gesuch oder vorgängiges Gespräch mit der Schulleitung allein den Erziehungsberechtigten zu überlassen, war damit allerdings im Kantonsrat unterlegen.

Der regierungsrätliche Entwurf sähe vor, dass nicht schulfähige Kinder nur auf Gesuch der Erziehungsberechtigten hin vom Schuleintritt um maximal ein Jahr zurückgestellt werden können.

scd