SCHULEN: Cybermobbing: Kanton Luzern handelt

Jugendliche beschimpfen oder bedrohen Lehrer im Internet. Oft bekommen diese nichts mit. In Zukunft sollen Schulen besser gerüstet sein.

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Ein Kind fotografiert mit dem Mobiltelefon auf dem Schulhof. Archivbild. (Bild Markus Fonte/Neue LZ)

Ein Kind fotografiert mit dem Mobiltelefon auf dem Schulhof. Archivbild. (Bild Markus Fonte/Neue LZ)

Cybermobbing - damit ist absichtliches Beschimpfen, Blossstellen oder Bedrohen von Personen im Internet oder per Handy gemeint - kommt an Luzerner Schulen immer wieder vor. «Es ist ein neues Phänomen, das in den letzten zwei Jahren stark aufgekommen ist», sagt Markus Lüchinger, Leiter der Schulberatung des Kantons Luzern.

Im letzten Jahr etwa habe es in mehreren Luzerner sowie Nid- und Obwaldner Gemeinden gravierende Fälle gegeben, in denen Lehrer im Internet gedemütigt worden seien. Damit Schulen künftig gegen solche Vorfälle gerüstet sind, nimmt sich der Kanton des Themas an und erarbeitet einen Leitfaden.

Lüchinger dazu: «Lehrer, Schulleitungen und Eltern müssen den Schülern glasklar die Konsequenzen aufzeigen.» Cybermobber müssen mit Disziplinarmassnahmen wie einem schulischen Time-out, der Versetzung in eine andere Klasse oder gar in eine andere Schulgemeinde und mit einer Anzeige rechnen.

Mirjam Gast

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.