Schulen drohen Lehrer-Engpässe

Grosse Probleme bei der Integrativen Förderung: Im neuen Schuljahr bleiben viele Lehrerstellen vakant. Der Lehrerverband schlägt Alarm.

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Integrativer Förderungsunterricht in einer Primarschulklasse in Grosswangen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Integrativer Förderungsunterricht in einer Primarschulklasse in Grosswangen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Rund 40 Prozent der Deutschschweizer Schulleiter suchen immer noch Lehrkräfte für das kommende Schuljahr, das bereits in zwei Monaten beginnt. Dramatisch ist es gemäss Schulleiterverband vor allem bei den Heilpädagogen. 9 von 10 Schulleitenden bezeichnen die Lage als sehr schwierig bis hoffnungslos – so ist es auch im Kanton Luzern: Fürs Schuljahr 2012/13 werden noch 11 Sonderschul-Lehrkräfte gesucht und 17 im Bereich Integrative Förderung (IF). Dass diese Stellen alle besetzt werden können, ist unwahrscheinlich. Die Schulen werden auf Lehrpersonen ohne entsprechende Ausbildung zurückgreifen müssen. Für den Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband verheisst dies nichts Gutes: «Wenn die Kinder ungenügend betreut werden, leiden nicht nur sie darunter, sondern auch die ganze Klasse und die Lehrperson», sagt Präsidentin Annamarie Bürkli auf Anfrage.

In Luzern wird Integrative Förderung auf 2012/13 flächendeckend eingeführt. Vor allem grosse Gemeinden stellen erst jetzt auf dieses System um – der Bedarf an IF-Lehrpersonen nimmt stark zu. Im IF-Modell werden Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten in die normalen Klassen integriert.

red

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