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SCHULFERIEN: Endlich: Mathebücher weg – Sonnencreme her!

Heute klingelt die Schulglocke für die nächsten sechs Wochen zum letzten Mal. Die Schüler freuts – die Lehrer auch.
Gabriela Jordan
Geschafft! Die Kinder des Littauer Schulhauses Rönnimoos freuen sich auf die grossen Ferien. (Bild Boris Bürgisser)

Geschafft! Die Kinder des Littauer Schulhauses Rönnimoos freuen sich auf die grossen Ferien. (Bild Boris Bürgisser)

An dieses Gefühl kann sich wohl noch jeder erinnern: Die letzten paar Stunden Unterricht brechen an; im Schulhaus herrscht Aufbruchstimmung, und vor einem liegen sechs Wochen Freiheit. 42 Tage, um auszuschlafen, sich irgendwo mit dem Badetuch hinzulegen und das mühsam Gelernte – hoffentlich nicht vollständig – wieder zu vergessen. Dieses Glücksgefühl erleben heute die meisten der über 46 000 Luzerner Schüler. Kindergärtler, Primar-, Sekundar- und Kantonsschüler können ihre Schulhefte nun mit gutem Gewissen wegpacken; strenge Lehrer können für heute einmal fünf gerade sein lassen und die aufgeregten Kinder und Jugendlichen unbeschwert in die grossen Ferien entlassen.

Alle Kritzeleien müssen weg

Im Primarschulhaus Rönnimoos in Littau mussten die Kinder bereits das alljährliche Ritual vor den Sommerferien erledigen und ihre Bleistiftkritzeleien auf den Pulten ausradieren. Geputzt und gepackt; nachdem auch die Kreide zum letzten Mal an der Tafel hinuntergeflossen ist, geht es auch für diese Schüler ab ins Pfadilager, an den Strand oder in die Berge. So verbringt zum Beispiel Erstklässlerin Katja Vieira (6) ihre Ferien in Portugal und in Spanien, wo ihre Grossmutter lebt. Die Drittklässlerin Tanisha Stadelmann (10) verreist mit ihren Eltern nach Kroatien.

Und die Lehrer? «Wir sind auch ganz froh, dass das Schuljahr nun zu Ende ist», gesteht Muriel Bourquin (26), Lehrerin der Dritt- und Viertklässler (Mischklasse) im Rönnimoos. «Die letzten paar Wochen hielten uns die Schüler ziemlich auf Trab.» Zwischen den Osterferien und diesen Ferien liegen 13 Wochen; eine ziemlich lange Zeit für Kinder, die dann auch mal zappelig werden, sagt Bourquin. Auch aus einem anderen Grund ist es höchste Zeit für eine Pause: Das Schulhaus ist nicht klimatisiert, und es könnte deshalb ganz schön heiss werden. Für Bourquin wäre dies indes eine gute Übung: Im nächsten Schuljahr unterrichtet sie an einer Schweizer Schule in Barcelona.

So freuen sich die Schüler auf die Ferien:

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Timo Russi (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Timo Russi (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Timo Russi (7 Jahre) 1. Klasse: «In den Sommerferien gehe ich zuerst ins Legoland. Ich glaube das ist in Deutschland - ein Land mit Lego.»

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Lara Müller (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Lara Müller (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Lara Müller (8 Jahre) 3. Klasse: «Diesen Sommer bin ich mit meiner Familie in Bulgarien. Einmal möchte ich noch nach Finnland, weil meine Mutter dort gelebt hat.»

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Temudschin Neisser (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Temudschin Neisser (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Temudschin Neisser (8 Jahre) 2. Klasse: «Ich bleibe dieses Jahr in der Schweiz. Wir gehen dann in den Zoo oder in die Badi. Dort kann ich tschutten und auf die Rutschbahn.»

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Milica Djukic (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Morgen beginnen die Sommerferien für die Schüler. Die 1/2 und 3/4 Klässler des Schulhaus Rönnimoos in Littau, können es kaum erwarten. Fotografiert am 07. Juli 2016. Im Bild: Milica Djukic (Bild: Boris Bürgisser (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Milica Djukic (9 Jahre) 3. Klasse: «Zuerst bin ich eine Woche in Italien. Danach verbringe ich drei Wochen in Serbien, wo ich mit meiner Cousine spielen kann.»

Gabriela Jordan

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