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SCHULSCHLUSS: Die Bar ist zu: Grosse Feier für Emmer Lehrer fällt aus

Die grosse Abschlussfeier aller Emmer Lehrer findet dieses Jahr nicht statt. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen einer Betriebsschliessung.
Yasmin Kunz
Blick in die Viscose Bar in Emmenbrücke, die im März schliessen wird. (Archivbild LZ)

Blick in die Viscose Bar in Emmenbrücke, die im März schliessen wird. (Archivbild LZ)

Das Fest über die Schulhausgrenzen hinweg zählte jährlich etwa 300 Teilnehmer, wie Gemeinde- und Kantonsrätin Susanne Truttmann (SP) auf Anfrage sagt. Die Abschlussfeier wird nicht aufgrund von Sparmassnahmen ausgesetzt, wie man meinen könnte. Der Grund ist ein anderer: Die Feierlichkeiten hätten in der Viscose-Bar stattfinden sollen. Diese ist aber seit Ende Februar geschlossen.

Im Dezember 2016, also noch vor der Schliessung, hat die Viscose Eventbar GmbH den Vertrag mit der Gemeinde Emmen deshalb gekündigt. Man könnte davon ausgehen, ein halbes Jahr würde reichen, um in der Gemeinde eine andere Lokalität zu organisieren. Truttmann verneint: «Einige Leute haben während mehrerer Wochen sofort alternative Varianten abgeklärt. Eine ebenbürtige Möglichkeit für gut 300 Personen liess sich in Emmen nicht finden.» Man habe nach der Absage der Viscose-Eventhalle überhaupt nichts verschlafen, betont Truttmann. «Die Vertragskündigung kam schlicht zu kurzfristig.»

110 Franken pro Person und Jahr für Schulanlässe

Trotz Absage: Gefeiert wird auch dieses Jahr, allerdings dezentral, also alle Schulhäuser für sich. Dieser Entscheid wurde gemäss Truttmann mit der Schulleitungskonferenz getroffen. Die Gemeinde hat den entsprechenden Budgetposten auf die Schuleinheiten aufgeteilt. Der Kanton empfiehlt für die «Personalpflege inklusive solcher Anlässe pro Person und Jahr 110 Franken», so die Gemeinderätin. Für das Jahr 2018 stecke man jetzt schon in den Vorbereitungen. Truttmann verrät: «Die Lokalität wird dann in der Nachbarschaft der ehemaligen Viscose-Bar sein.»

«Ein Zeichen der Wertschätzung»

Auch in der Gemeinde Kriens hat dieser Abschlussanlass eine lange Tradition, wie Gemeinderätin Judith Luthiger (SP) sagt. «Es ist ein Zeichen der Wertschätzung.» Dies sei in Zeiten des Sparens noch bedeutender geworden, ist sich Luthiger sicher. In Kriens nehmen jedes Jahr zirka 250 Personen an der Feier teil. Für die Gemeinderätin ist klar: «Diese Tradition muss unbedingt bestehen bleiben.» Die Feier in Kriens findet heuer erneut im Südpol statt. Ausweichmöglichkeiten habe man bereits im Hinterkopf, falls die Räumlichkeiten des Südpols nicht gemietet werden könnten, sagt Luthiger. So käme dann etwa der neue Pilatussaal oder die Krauerhalle in Frage. Dass eine solche Feier mit Aufwand verbunden ist, liegt auf der Hand. Als erster Schritt würden jeweils die Räumlichkeiten reserviert, sagt sie. Die Gemeinde budgetiert für das Abschlussfest der Lehrer rund 10'000 Franken.

Yasmin Kunz

yasmin.kunz@luzernerzeitung.ch

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