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SCHULSCHLUSS: Ein letztes Mal zusammenrücken

Am Freitag findet in den Luzerner Gemeinden der letzte Schultag statt. Besonders emotional ist dieser Augenblick für dritte Oberstufen – für sie beginnt ei n neuer Lebensabschnitt. Eine Klasse aus Neuenkirch erzählt.
Yasmin Kunz
Adieu: Diese 17 Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe aus Neuenkirch gehen ab heute getrennte Wege. (Bild: Nadia Schärli (3. Juli 2017))

Adieu: Diese 17 Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe aus Neuenkirch gehen ab heute getrennte Wege. (Bild: Nadia Schärli (3. Juli 2017))

Yasmin Kunz

yasmin.kunz@luzernerzeitung.ch

Es ist kein leichter Moment. Da sind sich sowohl die 17 Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarschule aus Neuenkirch einig wie auch deren Lehrerin Cécile Frey. Die Rede ist von ihrem letzten Schultag. In den vergangenen drei Jahren haben sie Hochs und Tiefs erlebt, fes­te Freundschaften geschlossen, ihre erste Liebe kennen gelernt. Ab heute gehen sie getrennte Wege. Letzter gemeinsamer Anlass war die gestrige Party – worauf sich die Schüler schon bei unserem Besuch Anfang Woche gefreut hatten.

Ähnlich ergehen dürfte es rund 3220 weiteren Luzerner Schülerinnen und Schülern: So viele schliessen nämlich heute die obligatorische Schulzeit ab. Ein Teil wird weiterführende Schulen wie etwa das Gymnasium oder eine Fachmittelschule besuchen, andere starten eine Lehre oder machen ein Zwischenjahr. Fakt ist: Für die Jugendlichen ist es – egal, welche Richtung sie jetzt einschlagen – ein grosser Schritt. So haben die 17 Schülerinnen und Schüler von Neuenkirch erzählt, was sie besonders beschäftigt, worauf sie sich freuen und was sie am meisten vermissen werden. Nicht nur für die Schüler geht eine dreijährige Ära zu Ende, sondern auch für Cécile Frey: «Der Abschluss ist immer ein schöner Tag, weil man sieht, was man mit der Klasse erreicht hat. Zugleich kommt auch etwas Wehmut auf, weil einem bewusst wird, dass man diese Schüler nicht mehr unterrichten wird.» In ziemlich genau sechs Wochen wird sie wieder mit einer ersten Sekundarklasse starten.

Im Kanton Luzern beginnen in wenigen Wochen 3475 Schüler eine Berufslehre. Etwa gleich viele wie im vergangenen Jahr, wie die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung mitteilt. Auch die Rangliste der beliebtesten Berufe bleibt stabil: So sind die Kaufmännische Ausbildung (KV), Fachangestellte Gesundheit (FaGe) und Informatiker nach wie vor Spitzenreiter. Markant weniger Verträge wurden in den Berufen Bäcker, Sanitär sowie im Gastgewerbe verzeichnet. Einen leichten Zuwachs stellt man bei der lehrbegleitenden Berufsmaturität fest – von 460 auf 483 Jugendliche.

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