SCHULUNTERRICHT: Junge fordern mehr Geschichtsunterricht

Luzerner Jungpolitiker fordern mehr Schweizer Geschichte im Schulunterricht. Möglich, dass sie damit eine nationale Welle lostreten.

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Nadine Felder, Anian Liebrand und Renato Bucher (v.r.) posieren vor dem Löwendenkmal in Luzern. (Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nadine Felder, Anian Liebrand und Renato Bucher (v.r.) posieren vor dem Löwendenkmal in Luzern. (Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bundesbrief und Schlacht von Sempach statt Chinesische Mauer und Zweiter Weltkrieg: Die Jungpolitiker der Luzerner CVP, FDP und SVP wollen, dass an der Schule künftig mehr Schweizer Geschichte unterrichtet wird. «Viele Jugendliche haben keine Ahnung von unserem Land», sagt Renato Bucher, Präsident der Jungen CVP Luzern. «Das muss sich ändern.»

Bucher steht mit seinem Anliegen nicht allein da – im Gegenteil: Auch die Jungen von FDP und SVP stossen ins selbe Horn. Die drei Jungparteien könnten sich darum vorstellen, gemeinsam eine nationale Kampagne zum Thema zu lancieren. Eine Volksinitiative ist laut Simon Oberbeck, Präsident der Jungen CVP Schweiz, nicht ausgeschlossen – erst recht nicht, wenn alle Bürgerlichen am selben Strang ziehen würden.

Auch auf Behördenebene zeigt man Interesse am Vorschlag der Jugendlichen. Eine Umsetzung der Idee oder gar einer entsprechenden Initiative würde allerdings schwierig. «Mehr Geschichte würde weniger andere Fächer bedeuten», sagt Charles Vincent von der Luzerner Dienststelle für Volksschulbildung.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».