SCHWANENPLATZ: Parteien kritisieren Car-Studie

Die Probleme am Schwanenplatz packt Luzern Tourismus zu zögerlich an, sagen die meisten Parteien. Und: Die Arbeitsgruppe sei zu einseitig besetzt

Alexander von Däniken
Merken
Drucken
Teilen
Asiatische Touristen vor dem Uhrengeschäft Bucherer am Schwanenplatz. Wie das Problem mit den vielen Reisecars auf dem Platz gelöst werden soll, ist umstritten. (Bild Manuela Jans)

Asiatische Touristen vor dem Uhrengeschäft Bucherer am Schwanenplatz. Wie das Problem mit den vielen Reisecars auf dem Platz gelöst werden soll, ist umstritten. (Bild Manuela Jans)

Der Car-Verkehr in der Stadt Luzern könnte in vier Jahren um 42 Prozent zunehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Pricewaterhouse Coopers (PWC) im Auftrag der federführenden Luzern Tourismus AG und der Stadt Luzern. Nach Empfehlung von PWC wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die Car-Bewegungen permanent überwachen und mögliche Lösungen diskutieren soll (Ausgabe von Montag).

Bei vielen Stadtratsfraktionen kommt das Vorgehen von Luzern Tourismus nicht gut an. SVP-Fraktionschef Marcel Lingg etwa erklärt: «Die Probleme mit dem Car-Verkehr müssen endlich richtig angepackt werden, die beiden Parkhausprojekte bieten dazu einen guten Ansatz.» Lingg befürchtet, «dass durch die Arbeitsgruppe die Probleme einmal mehr nur hin und her geschoben werden und letztendlich wieder Ideen präsentiert werden, welche kaum umsetzbar sind oder die Probleme nur verlagern»