SCHWANENPLATZ: Stadt sichert Gefahrenzone

Der tödliche Unfall vom letzten August hat die Stadt zum Handeln gezwungen. Ungefährlich ist der Schwanenplatz aber nicht.

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Die neu montierten Gummipoller am Schwanenplatz sollen mehr Sicherheit für Fussgänger bringen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die neu montierten Gummipoller am Schwanenplatz sollen mehr Sicherheit für Fussgänger bringen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Beim Schwanenplatz ist am 4. August 2012 ein 62-jähriger Trottinettfahrer zu Tode gekommen. Ein Carchauffeur hatte ihn auf dem Trottoir übersehen, der Fall ist nicht geklärt. Und noch immer biegen täglich Dutzende Cars ab, um ihre Touristengruppen ein- oder auszuladen. In der Sommersaison sind es bis zu 180 Cars.

Immerhin hat sich die Situation leicht entschärft. Seit September weisen Securitas-Mitarbeiter mit oranger Leuchtweste an der gefährlichen Ecke die Cars ein.

Kostenpunkt: 5000 Franken

Die Stadt hat zudem mit einer baulichen Massnahme reagiert: Seit dem 10. April stehen bei der Schwanenplatz-Einfahrt zwei Poller. Der stellvertretende Stadtingenieur Roland Koch sagt nun auf Anfrage: «Im Nachgang zum Unfall haben wir überlegt, was wir machen könnten. Wir sind zum Schluss gekommen, dass die Poller die beste Massnahme sind.» Gekostet hätten diese samt Installation rund 5000 Franken. Die Poller bestehen aus Gummi und sind biegsam. «Damit sie bei einer Kollision nicht gleich zerstört und ersetzt werden müssen», so Koch.

Guy Studer

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