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SCHWARZENBERG: Er bleibt seinem Dialekt im Theater treu

Im neuen Theaterstück geht’s um eine «Liebi met Blächschade». Der Liebe wegen ist auch Tobias Arnold vom Wallis hergezogen. Er spielt die Hauptrolle.
Yvonne Imbach
Vom Wallis auf die Bühne des Theaters Schwarzenberg: Tobias Arnold, der die Hauptrolle spielt. (Bild: Dominik Wunderli (Schwarzenberg, 8. Januar 2018))

Vom Wallis auf die Bühne des Theaters Schwarzenberg: Tobias Arnold, der die Hauptrolle spielt. (Bild: Dominik Wunderli (Schwarzenberg, 8. Januar 2018))

In Schwarzenberg wird seit letztem Samstag wieder Theater gespielt. Mit der Komödie «Liebi met Bläschade» zielen die acht Spieler gewohnt treffsicher auf die Lachmuskeln des Publikums. Unter der Regie von Helen Burri entstand ein kurzweiliges Stück, in dem ein Ehepaar alles dafür tut, um den verursachten Blechschaden am Auto voreinander zu vertuschen.

Tobias Arnold (34) spielt die Hauptrolle als Ehemann. Letztes Jahr stand er erstmals mit einer kleineren Rolle auf der Schwarzenberger Bühne. Dies mit viel Charme, Spielfreude, Können – und einem unüberhörbaren Walliser Dialekt.

«Wir wollten uns ins Dorfleben integrieren»

Der gross gewachsene Mann ist in Simplon Dorf aufgewachsen und lebt mit seiner Ehefrau (einer gebürtigen Horwerin) seit bald zwei Jahren in Schwarzenberg. «Wir wollten uns von Anfang an ins Dorfleben integrieren. Meine Frau ist Mitglied im Chor, und ich wählte den Theaterverein, weil ich schon im Wallis in Freilichtstücken mitgespielt habe. So hat jeder seinen Verein», erklärt Arnold. Damit nicht genug: In Schwarzenberg ist er seit kurzem aktiv bei der Feuerwehr dabei. Sein Beruf als Elektroingenieur ist anspruchsvoll, und auf Mitte März hat sich der erste Nachwuchs angekündigt. Wie schafft er es, alles unter einen Hut zu bringen? «Das Baby und die Feuerwehr sind neu, ich bin selbst gespannt, wie sich alles einpendelt», sagt Arnold und ist zuversichtlich: «Die Theatersaison dauert ja nur ein halbes Jahr.» Die lange Probezeit zeigt sich in einem flüssigen, authentischen Spiel, die Pointen wirken natürlich, die Dialoge sitzen. Sprachlich bleibt Tobias Arnold seinem Walliser Dialekt aber treu: «Man darf ruhig hören, dass ich ein Walliser bin, das sagt auch die Regisseurin!» Nur wenige Worte habe er anpassen müssen. So müsse er von einer «Büle» am Kopf jammern und nicht von einer «Biila».

Und wie wurde der Walliser in luzernischen Schwarzenberg aufgenommen? «Das Vereinsleben ist ein Gewinn, denn wir haben es immer sehr lustig an den Proben. Die Aufführungszeit ist ein gesellschaftliches Ereignis. Auch meine Walliser Familie kommt.»

Yvonne Imbach

Hinweis

Aufführungen: 24. /27. Januar um 20 Uhr; 28. Januar um 14 Uhr. MZH Schwarzenberg. Reservation: Telefon 041 497 20 51.

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