SCHWEINEGRIPPE: Nun gibts auch in Luzern einen Verdachtsfall

Im Kantonsspital Luzern wird eine Frau behandelt, die mit Grippesymptomen aus Mexiko zurückgekehrt ist. Speziell beobachtet wird noch eine weitere Person.

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Marco Rossi vom Kantonsspital Luzern zieht sich die Schutzkleidung an. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Marco Rossi vom Kantonsspital Luzern zieht sich die Schutzkleidung an. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nun gibt es wegen der Schweinegrippe auch im Kanton Luzern den ersten Verdachtsfall. Es handelt sich um eine junge Frau, die in Mexiko in den Ferien war und seit dem (gestrigen) Samstag Grippesymptome aufweist. Seither wird sie im Kantonsspital Luzern isoliert behandelt. «Ihr Zustand ist gut», sagt Marco Rossi, leitender Arzt Infektiologie und Spitalhygiene. Ihr Zustand ist eigentlich so gut, dass sie das Spital bereits wieder verlassen und zu Hause isoliert werden könnte. Trotzdem bleibt sie vorderhand im Spital. «Das geht hier aus logistischen und nicht aus medizinischen Gründen nicht», wie Rossi erklärt.

Im Kanton Luzern gibt es noch eine weitere Person, die unter besonderer ärztlicher Beobachtung steht. Laut Marco Rossi war auch diese Person in Mexiko in den Ferien. Da die betreffende Person aber noch keine Grippesymptome entwickelt hat, kann sie zu Hause isoliert bleiben.

Jürg Auf der Mauer und Kari Kälin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im Inlandteil der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».