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SCHWEIZ-TOURISMUS: Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren: «Ich habe mich nicht beworben»

Laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» soll der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren nun doch die Nachfolge von Schmid in Erwägung ziehen. Diese Meldung dementierte Perren auf Anfrage gegenüber der Luzerner Zeitung.
Marcel Perren, Direktor von Luzern Tourismus. (Archivbild / LZ)

Marcel Perren, Direktor von Luzern Tourismus. (Archivbild / LZ)

Gemäss «verlässlichen Informationen» ist der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren nun doch an der Chefposition von Schweiz Tourismus interessiert, schreibt die SonntagsZeitun<span style="display: none;">&nbsp;</span>g in einem jüngsten Bericht. Grund für die Spekulationen ist die nahende Tagung des Vorstandes von Schweiz Tourismus. Denn nach dem Rücktritt von<span style="font-size: 1em;">&nbsp;</span>Jürg Schmid<span style="font-size: 1em;">&nbsp;</span>ist der Job als Direktor von Schweiz Tourismus frei. Dank einem Fixlohn von 310'000 Franken gilt die Stelle als besonders attraktiv.

Die Meldung lässt deshalb aufhorchen, weil Perren erst vor Kurzem gegenüber Zentralschweiz am Sonntag erklärte, dass die Nachfolge von Schmid für ihn persönlich kein Thema sei:«Mir gefällt meine Arbeit hier in Luzern weiterhin ausgezeichnet.»Gegenüber der Luzerner Zeitung winkt Perren nun ein zweites Mal ab: Seine Aussage vom Mai gelte nach wie vor: «Ich habe mich nicht beworben», sagte Perren am Sonntag auf Anfrage. Er sei bislang auch nicht vom eingesetzten Headhunter angefragt worden.

Dabei wäre Perren für viele der geeignete Kandidat für diese Vakanz. Seit 2007 verzeichnet Luzern unter seiner Führung steigende Logiernächte. Zudem wurde Luzern im Dezember vom Forschungsinstitut BAK Basel in einer Studie zur erfolgreichsten Ferienregion des gesamten Alpenraums gewählt, heisst es in dem Bericht der SonntagsZeitung weiter.

Mit dieser Reputation dürfte Marcel Perren das Stellenprofil mehr als erfüllen. Heikel sei seine Kandidatur aber dennoch, denn Perren ist seit kurzem erst im Vorstand von Schweiz Tourismus vertreten. Eine solche Konstellation habe es in der Geschichte des Unternehmens noch nie gegeben. Perren müsste deshalb sofort in den Ausstand, wenn es um das Thema Schmid-Nachfolge geht, so die SonntagsZeitung.

Perrens direkter Gegner ist dem Bericht zufolge der Zürich-Tourismus-Chef Martin Sturzenegger. Der Zeitung selbst wollte er dies jedoch nicht bestätigen. Mit einer definitiven Entscheidung müsse aber ohnehin bis Ende Oktober gerechnet werden. Derzeit ist das Stelleninserat noch offen. Insofern können bis dahin auch zahlreiche andere Dossiers eintreffen.

mbo/flu

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