SCHWEIZER ARMEE: Wachtbefehl verärgert Luzerner

Der neue Wachtbefehl für Soldaten stösst auf Unverständnis - auch bei Luzerner Gemeinden.

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Karikatur Jals

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Seit dem 1. Januar gilt für Soldaten auf Wache eine neue Weisung: Das Magazin wird nicht mehr nur in die Waffe geschoben: Neu muss auch noch die Ladebewegung gemacht werden. Das aber stösst bei den Luzerner Gemeinden auf völliges Unverständnis. 

«Falls ein Kommandant verlangen würde, dass seine Soldaten den Wachtdienst mit durchgeladener Waffe auf dem Schulareal verrichteten, käme eine Einquartierung für mich nicht mehr in Frage», sagt etwa Marianne Hodel-Pfister, Gemeindeamtfrau und Ortsquartiermeisterin von Altishofen. 

Auch Heinz Achermann, Ortsquartiermeister von Eschenbach, hätte mit scharfen Waffen ein grosses Problem. «Das würden wir nicht akzeptieren», sagt er. «Ich werde mit jedem Kommandanten das Gespräch suchen und ihm das klarmachen.»

Ebenfalls keine Freude an der Weisung haben die Schulleiter. Denn in vielen Gemeinden wird das Militär jeweils auf dem Schulareal einquartiert. «Scharfe Waffen könnten wir unter keinen Umständen dulden», sagt Wolfgang Abt, der Schulleiter von Nebikon.

Monika Wüest


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung