SCHWEIZER LUFTWAFFE: Politiker streiten um die Patrouille Suisse

Mit der Ausmusterung der Tiger-Kampfjets steht die Patrouille Suisse vor dem Aus. Jetzt greifen Politiker in die Debatte ein.

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Die Patrouille Suisse im Jahr 2003 bei der Flug-Demo in Emmen. (Bild Guido Röösli/Neue LZ)

Die Patrouille Suisse im Jahr 2003 bei der Flug-Demo in Emmen. (Bild Guido Röösli/Neue LZ)

Schon bald gehört der Kampfjet Tiger F-5 E zum alten Eisen. In Emmen werden bereits die Nachfolger getestet. Damit verliert die Patrouille Suisse ihr Flugzeug, und heute ist offen, ob die bekannte Kunstflugstaffel dereinst auf den neuen Jet umsteigen wird.

Für den Luzerner SP-Nationalrat Hans Widmer, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, sind die Tage der Kunstflugstaffel gezählt. «Die Patrouille Suisse ist nicht mehr zeitgemäss, sie erinnert mich an die Defilees der Armee. Emotional gesehen schmerzt mich das Aus der Patrouille Suisse, doch rational betrachtet bringt uns diese Staffel überhaupt keinen Nutzen.» Wenn die neuen Kampfjets gekauft würden, dann sei das Aus der Patrouille Suisse wohl unvermeidlich.

Ganz anders sieht dies der Nidwaldner FDP-Nationalrat Edi Engelberger: «Die Patrouille Suisse ist ein absolutes Wahrzeichen der Schweizer Luftwaffe. Sie dokumentiert die Stärke unserer Armee.» Ein ersatzloses Streichen der Flugstaffel komme deshalb nicht in Frage.

Vielleicht kann man mit den heutigen Tiger-Jets weiterfliegen, denkbar ist für mich aber auch der Umstieg auf einen der neuen Kampfjets», so Engelberger.

Stefan Inderbitzin

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.