Schweizer Team gewinnt Schindler Award 2010

Der Schindler Award 2010 wird erstmals an ein Schweizer Team verliehen. Der Preis geht an drei Studenten der Berner Fachhochschule für Architektur, Holz + Bau in Burgdorf.

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Der Testturm der Firma Schindler in Ebikon. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Der Testturm der Firma Schindler in Ebikon. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Die Teilnehmer des Architekturwettbewerb Schindler Award 2010 hatten die Aufgabe, einen Teil des Berliner Olympiageländes von 1936 zu einem integrativen Stadtteil umzugestalten, der auch für Menschen mit einer Behinderung barrierefrei zugänglich ist. Zudem sollten für das Gelände, das einst von den Nationalsozialisten als Propagandaort benutzt worden war, ein attraktiver, funktionaler und uneingeschränkt zugänglicher Sport- und Freizeitkomplex sowie ein 150- Zimmer-Hotel geplant werden.

Den ersten Preis gewannen Simon Moser, Daniel Meier und Simon Peter Roesti von der Berner Fachhochschule für ihr Projekt «link it», wie Schindler am Montag mitteilte. Die Burgdorfer Studenten überzeugten die Jury, indem sie der pompös inszenierten Nazi-Architektur des Olympiageländes eine organische, zurückhaltend ins bestehende Parkgelände eingefügte Lösung gegenüberstellten.

Die Siegerprojekte wurden am Freitag, 14. Januar, anlässlich der Preisverleihung des Schindler Awards vorgestellt. Die Sieger wurden aus insgesamt 174 Wettbewerbsbeiträgen ermittelt, die von einzelnen Studierenden oder von Teams europäischer Architekturschulen eingereicht wurden.

pd/zim