SCHWEIZERHOFQUAI: «Auch die zweite Baumreihe muss sterben»

17 Kastanienbäume am Luzerner Schweizerhofquai sind gefällt worden. Ein Blogger will «aus verlässlicher Quelle» erfahren haben, dass damit noch längst nicht Schluss ist.

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Szene vom September 2005: Ein kranker Baum am Schweizerhofquai muss gefällt werden. (Bild Esther Michel/Neue LZ)

Szene vom September 2005: Ein kranker Baum am Schweizerhofquai muss gefällt werden. (Bild Esther Michel/Neue LZ)

In der 38 Einträge umfassenden Rubrik «Stadtraumzerstörung» seines Blogs hat der Luzerner Peter Kühni am (gestrigen) Mittwoch einen Text mit dem Titel «Auch die zweite Baumreihe am Schweizerhofquai muss sterben» veröffentlicht. Von dieser «planerischen List» habe er «aus verlässlicher Quelle» erfahren.

Die rechte, jetzt noch stehende Baumreihe werde «in absehbarer Zeit, wohl dann, wenn die neuen sich eingelebt haben werden, ebenfalls gefällt», behauptet der Softwareentwickler und gemäss Eigenbezeichnung «parteipolitisch unabhängige Politiker». Die neue Baumreihe könne dann, «wenn der Bürger nicht aufpasst», etwas näher zum See gepflanzt werden – womit eine Seeaufschüttung erneut zum Thema werde.

«Das ist reine Spekulation», sagt Thomas Schmid, Bereichsleiter der Stadtgärtnerei. Er betont: «Die seeseitige Baumreihe bleibt bestehen.» So zumindest sieht die Situation gemäss dem heutigen Entwicklungsstand aus.

scd/ds

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.