SCHWEIZERHOFQUAI: Die alten Tramschienen werden sichtbar

Rostige Relikte kommen am Schweizerhofquai nach einem halben Jahrhundert wieder an die Oberfläche. Und damit gleichzeitig auch alte Anekdoten und Visionen.

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Die alten Tramschienen auf dem Schweizerhofquai. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die alten Tramschienen auf dem Schweizerhofquai. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Da hat manch einer in den letzten beiden Tagen zweimal hingeschaut: Auf den stadtauswärts führenden Fahrspuren kamen an mehreren Stellen kurze und längere Gleisstücke an die Oberfläche. Dies wegen der Umbauarbeiten am Schweizerhofquai. Die verrosteten Gleise ruhen bereits wieder im Verborgenen – in der Nacht auf Donnerstag wurde der Belag eingebaut, am Samstagmorgen soll der Verkehr dann wieder vierspurig rollen.

«Für uns war das keine Überraschung», sagt Daniel Nussbaumer, Projektleiter der Neugestaltung Schweizerhofquai. «Die Schienen sind ein Überbleibsel des Luzerner Tramnetzes.» Dieses war von 1899 bis 1961 in Betrieb. Die Gleise seien an zahlreichen Stellen noch vorhanden. «Man hat sie seinerzeit einfach überteert. Mancherorts wurden sie im Zuge früherer Bautätigkeiten auch herausgerissen.»

Dave Schläpfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.