SCHWEIZERHOFQUAI: Velofahrer haben Angst vor dem Spurwechsel

Die neue Linksabbiegespur am Schwanenplatz ist für Velofahrer ein Gewinn. Benutzt wird sie aber nur selten.

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Beim neuen Fussgängerstreifen Schwanenplatz gibt es eine neue Velo- Linksabbiegerspur. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Beim neuen Fussgängerstreifen Schwanenplatz gibt es eine neue Velo- Linksabbiegerspur. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Seit gut einer Woche ist sie in Betrieb: Die Linksabbiegespur für Velofahrer stadtaus­wärts am Schwanenplatz beim neuen Fussgängerstreifen auf der Höhe CS/Gübelin. Nur: Genutzt wird sie erst selten.

Thomas Scherer vom Vorstand des Verbands Pro Velo Luzern hat dafür eine Erklärung: «Viele ungeübte Velofahrer haben Angst, die Spur zu wechseln, vor allem, wenn von hinten viele Autos kommen.» Die Linksabbiegespur für Velos sei jedoch genügend lang. Scherrer empfiehlt Velofahrern, möglichst früh einzuspuren, «sobald die Spur beginnt».

Der grosse Vorteil des Linksabbiegers: Von der Seebrücke kommende Velofahrer können direkt in den Grendel fahren. Früher mussten sie den Umweg über den Luzernerhof in Kauf nehmen oder ihr Velo über den 50 Meter weiter vorn gelegenen Fussgängerstreifen stossen «und sich dann auf dem Trottoir mühselig weiter bis zum Schwanenplatz bewegen», so Scherer.

Hugo Bischof/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.