SCHWEIZERISCHE INFORMATIKKONFERENZ: Schwerzmann übernimmt das Präsidium

An der Frühjahrstagung in der Kartause Ittingen im Kanton Thurgau übergab der Nidwaldner Ständerat Paul Niederberger das Präsidium der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK) an den Luzerner Regierungsrat Marcel Schwerzmann.

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Marcel Schwerzmann ist neu Präsident der Schweizer Informatikkonferenz. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Marcel Schwerzmann ist neu Präsident der Schweizer Informatikkonferenz. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ständerat Paul Niederberger habe in den vergangenen sechs Jahren die E-Government-Strategie und den ICT-Einsatz der SIK-Mitglieder markant geprägt, heisst es in einer Medienmitteilung der SIK.

Aufgrund seiner Wahl in den Ständerat übergab er nun das Zepter der SIK an Regierungsrat Marcel Schwerzmann.

Die Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren (FDK) wählte den Vorsteher des Finanzdepartementes des Kantons Luzern, Regierungsrat Marcel Schwerzmann, zum neuen Präsidenten der SIK.

Er hat in St. Gallen studiert und war unter anderem bei einer grossen IT-Beratungs- und Outsourcing-Firma tätig. Schwerzmann vertritt die SIK und die Kantone auch im neuen Steuerungsausschuss E-Government Schweiz.

Verwaltungen im Gebiet der Informatik harmonisieren
An ihrer diesjährigen Tagung befasste sich die SIK mit der Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz, der Registerharmonisierung, neuen Bundesapplikationen und mit einer SIK-Empfehlung für den sicheren Einsatz von mobilen Geräten.

Die SIK ist eine gesamtschweizerische Organisation, in der die Informatikorganisationen der öffentlichen Verwaltungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und dem Fürstentum Liechtenstein zusammengeschlossen sind.

Sie wurde 1975 von der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren und dem Bund mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltungen auf dem Gebiet der Informatik und Telekommunikation zu fördern und zu harmonisieren.

ana