Selbstunfall eines LKW-Chauffeurs führt zu langer Sperrung der A2

Ein LKW-Fahrer verunfallte am Mittwochabend zwischen Hergiswil und Stansstad ohne Fremdeinwirkung und blieb im Kirchenwaldtunnel stehen. Der Chauffeur hatte mutmasslich gesundheitliche Probleme. Denn er kollidierte bereits im Tunnel Spier mit dem Fahrbahnrand. Die Autobahn blieb während mehr als vier Stunden gesperrt.

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(Bilder: Luzerner Polizei)

(Bilder: Luzerner Polizei)

(pd/jvf)

 Die Autobahn A2 zwischen Hergiswil und Stansstad war am Mittwochabend von 19 Uhr bis 23.15 Uhr in Fahrtrichtung Gotthard gesperrt. Grund: Ein Lastwagen blieb im Kirchenwaldtunnel stehen, nachdem er mehrmals ohne Fremdeinwirkung mit der Tunnelwand kollidiert war. Das mit Papierrollen beladene Fahrzeug verlor dabei einen Teil seiner Ladung.

Wie die Luzerner Polizei mitteilt, erlitt der Lenker während der Fahrt mutmasslich ein medizinisches Problem. Der 43-Jährige musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren werden.

Schlingerfahrt begann im Tunnel Spier

Seine Schlingerfahrt begann bereits auf Luzerner Kantonsgebiet: Im Tunnel Spier touchierte der Lastwagen erstmals den Fahrbahnrand. Nach der Ausfahrt Hergiswil kollidierte er in der Galerie mehrmals mit der linksseitigen Betonwand und der rechtsseitigen Tunnelwand. Bereits dabei gingen Teile der Ladung verloren. Das stark beschädigte Fahrzeug kam schlussendlich im Kirchenwaldtunnel zu stehen.

Die Sperrung der Autobahn führte zu Stau auf der Hauptstrasse durch Hergiswil. Die Sachverhaltsaufnahme erfolgte durch den Unfalldienst der Luzerner Polizei. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Nidwalden. Im Einsatz standen Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Stans, der Feuerwehren Hergiswil und der Stadt Luzern. Die Fahrbahn musste durch eine Putzmaschine gereinigt werden.
 
Beim Unfall entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.