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Schwerzmann über Spar-Doku: «Eine faire Darstellung der Finanzpolitik»

Der Dokumentarfilm über die Luzerner Finanzpolitik ist an der Premiere mehrheitlich positiv aufgenommen worden. Dies sowohl von SP-Präsident Davin Roth als auch vom «Steuervogt» Marcel Schwerzmann höchstpersönlich.
Niels Jost
Regierungsrat Marcel Schwerzmann. (Bild: beer)

Regierungsrat Marcel Schwerzmann. (Bild: beer)

Marcel Schwerzmann, Finanzdirektor (parteilos)

Als einziger der fünf Regierungsräte liess sich an der Premiere am Dienstagabend Marcel Schwerzmann blicken. «Der Film ist eine faire Darstellung der Finanzpolitik, das breite Meinungsspektrum wurde gut abgedeckt. Der Film kann für die weiteren Diskussionen, die es unbestritten geben wird, sicherlich wertvoll sein.» Schwerzmann lobte auch die professionelle Zusammenarbeit mit Regisseur Reinhard Manz.

SP-Präsident David Roth. (Bild: key)

SP-Präsident David Roth. (Bild: key)

David Roth, SP-Präsident Kanton Luzern

«Als Finanzpolitiker merkt man, dass im Film viele Themen weggelassen werden mussten. Aber er lässt viele Leute zu Wort kommen, das ist positiv», sagte Roth. Viel wichtiger sei aber, dass der Film überhaupt zustande gekommen sei und damit der Unmut in der Bevölkerung sichtbar werde. Und: «Gerne hätte ich mehr konkrete Schicksale von Menschen gesehen, die von den Sparmassnahmen betroffen waren.»

Besucherin Gabi Kopp aus Kriens. (Bild: jon)

Besucherin Gabi Kopp aus Kriens. (Bild: jon)

Gabi Kopp, Kriens

«Der Film ist ein perfektes Por­trät über den Kanton Luzern», sagte gestern Besucherin Gabi Kopp aus Kriens. Viele Bevölkerungsgruppen dürften sich damit abgeholt fühlen. Kopp habe zudem gespürt, dass das Projekt von einem unabhängigen Regisseur umgesetzt wurde. «Es ist sicherlich kein Propagandafilm für die Linken. Ich hoffe, das Projekt kann nun eine Diskussion ent­fachen.»

Besucher Alexander Stingelin aus Solothurn/Luzern. (Bild: jon)

Besucher Alexander Stingelin aus Solothurn/Luzern. (Bild: jon)

Alexander Stingelin, Solothurn/Luzern

Der Solothurner Student an der Uni Luzern habe sich bisher nicht stark mit dem Thema Finanz­politik auseinandergesetzt. «Der Film gibt aber einen guten Denkanstoss.» Besonders wertvoll fand er, dass das komplexe Thema auf vielen Ebenen – Bund, Kanton, Gemeinden – beleuchtet werde. Positiv sei auch, dass der Dokfilm eine klare Haltung zum «schädlichen Steuerwettbewerb» einnehme. (jon)

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