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Schwieriger Anbau mit hohen Investitionen

Wer auf Heidelbeeren setzt, braucht ein ordentliches Startkapital: Für einen Hektar ist je nach Art der Anlage und der Produktionsmethode ein Betrag von 170 000 bis 220 000 Franken nötig. Voraussetzung für das Gelingen des Heidelbeeranbaus ist ein saurer Boden mit einem ph-Wert, der zwischen 4 und 5 liegt. Weil es diese Art von Böden in der Schweiz fast nicht gibt, ist eine künstliche Versauerung nötig. Das geschieht mit Fichtenholz oder mit Sägemehl. Heidelbeeren werden aber auch in mit entsprechend saurem Substrat versehenen Trögen angebaut – wie das Adrian und Esther Geissmann aus Altwis tun (siehe Haupttext).

Der Anbau von Heidelbeeren ist jedoch nicht nur kapital-, sondern auch zeitintensiv. So dauert die Ernte eines einen Hektar grossen Felds rund 2000 Stunden. Die Pflückleistung ist mit etwa 4,5 Kilo pro Stunde im Vergleich mit den deutlich grösseren Erdbeeren nur etwa halb so gut. Produzenten erhalten von den Händlern für Heidelbeeren zwischen 10 und 11 Franken pro Kilogramm. Im Laden kosten Heidelbeeren rund das Doppelte. (nus)

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