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SCHWIIZERDÜÜTSCH: Gesucht: Originellster, schweizerdeutscher Satz

Wir machten einen Aufruf und wollten von unseren Lesern spezielle Dialektausdrücke. Darum liessen sich diese nicht zweimal bitten und unzählige Wörter und Redewendungen gingen bei uns ein. Nun verschenken wir 2x2 Gästival-Eintrittstickets sowie 4x1 Memory-Spiel «Schwiizerdüütsch» von fidea Design für die originellsten schweizerdeutschen Sätze.
So könnte beispielsweise ein Dialog aussehen. (Bild: Ramona Geiger / Neue LZ)

So könnte beispielsweise ein Dialog aussehen. (Bild: Ramona Geiger / Neue LZ)

Eine grosse Auswahl an Ausdrücken, die man teils heute noch kennt, die teils aber auch nicht mehr in Verwendung sind, gingen bei uns ein. Nun möchten wir Sie dazu aufrufen, uns aus diesen Wörtern und Redewendungen einen Satz oder eine kleine Geschichte zusammenzustellen. Zur Auswahl sind in unserem Forum und auf unserer Facebookseite folgende Ausdrücke eingegangen:

  • Chosle = Kleckern beim Essen
  • Tämpele = Langsam sein
  • Tröpsli = Bonbon
  • Gutschli = Kinderbettchen
  • Gosle = Stochern, wühlen
  • Verlächned = z.B. Ein Holzboot oder ein Fass das ausgetrocknet ist
  • Chuchigänterli = Küchenkasten
  • Brängge = Milchtraggefäss am Rücken
  • Süüberli = vorsichtig, langsam
  • Garette = Schubkarre
  • Göötsche = mit Wasser spielen
  • Gäbig = praktisch
  • Schnodderlompe, Fazeneetli, Fazäneetli = Taschentuch
  • Gschaiwä = Etwas anschauen
  • Ghirmä = Sich ausruhen
  • Äister = Immer
  • Hudlä = Kleider
  • Cheli = Kaffee fertig/ Kaffeeschnaps
  • Chlimsä, Chnüüble = Kneifen
  • Schnürfle = Das Raufziehen der Nase
  • Mänggele = Trödeln
  • Steeren = z.B die Milch in der Milchkanne umwelzen
  • Ginöffle = Gaffen, glotzen, mit offenem Mund dastehen
  • Hafechäs = Blödsinn, Quatsch oder Mist
  • Gaggelaari = dummer Schwätzer, Dummkopf
  • Chnuupesager = Geizhals, Rappenspalter
  • Z' Chöout go = Auf Brautschau gehen
  • Es Brütli zum z Morge = Ein Konfibrot zum Frühschtück
  • Gumeli Stunggis = Kartoffelstock
  • Flatierbännä = Sofa
  • Näpärä = Bohren
  • Es Chräieboogi = Eine Vogelscheuche
  • Tafäre = Eine grosse Tafel
  • Brousi = Rösti
  • Ankebock = Stück Brot mit Butteraufstrich
  • Gugermöndli = Kaulquappen
  • Giggetschi - Apfelkerngehäuse
  • Hüumig = Windstill
  • Bütti = Waschkorb
  • Zuckerbonä = Bonbon
  • Sauft = sicher
  • Gummel = Kartoffeln
  • Guli oder Güli = Güggeli, Brathähnchen
  • Chräpfli = Guetsli
  • Pfunzle = Kleines, eher schwaches Licht
  • Hegel = Messer
  • Grämpple = Wenn sich Kinder Süssigkeiten kaufen
  • Ambeissi = Ameisen
  • Hergottswinkel = Ecke/Winkel im Haus, meist in der Stube, wo ein Kreuz hängt.
  • Pomper = Hosensack
  • Schmörzele = Kleinlich sein im Geben
  • Schtrubble = an den Haaren ziehen
  • Gmögig = Man mag etwas, jemanden
  • Chrut u Chabis = Ein heilloses Durcheinander
  • Es Ääli mache = eine Liebkosung
  • Wäffele = Keifen
  • Chnorze = Mühsam arbeiten
  • Spanifle = Heimlich beobachten
  • Glögglifrösch = Lustiger Begriff für jemand, der etwas nicht gut hinbekommt / Ergänzung von Leser Lukas Müller "Meines Wissens geht das mit dem Glögglifrosch noch weiter: wenn ich sage "Ich ha glöggli gha" meine ich, dass ich Glück gehabt habe. Somit ist ein Glögglifrosch jemand, der ungeschickt durch die Welt geht, trotzdem aber nur Glück hat."
  • Löiemüüli = Blume Löwenmaul
  • Eiker = Eichhörnchen
  • Afe = Bis jetzt, bis dahin, endlich, schon
  • Änet = Jenseits
  • Bärzen = Stöhnen
  • Bätti = Rosenkranz
  • Plämbel = Pendel der Uhr
  • Plonder = Abgenützter Hausrat
  • Gellerettli = kommt vom franz. Quel heure est il und bezeichnet eine Taschenuhr
  • Fisimatente, kommt vom franz. Visitez ma tente. Gemeint sind die Zelte der Marktrednerinnen, bedeutet also ungehöriges Benehmen
  • Aaschnerze = Anherrschen
  • Tschider = Kopf
  • Chräsme = Kraxeln
  • Beite = Warten
  • Galööri = ein Lappi
  • Pfludi = Mörtel
  • s'Zännihoor = Backenbart an dem zur Strafe gezogen wird
  • Es Fröschemau(l)ter = eine Unordnung, ein "Puff"
  • Trööle = rollen, umetrööle ist sich umhertreiben
  • Schleergge = schmieren
  • Go ghirme = sich ausruhen. Z.B. Nach dem Mittagessen sich zur Ruhe setzen oder sich hinzulegen, aber nicht schlafen gehen.
  • Zklatza = Zmorge
  • Houdi, Moger oder Motschli = Brotanschnitt
  • Gnusch, Gnosch = Unordnung
  • Desume nuusche, omenoosche = Unruhig sein, herumwühlen
  • Häli = Biskuit
  • Niidle = Sahne
  • Zetterlisi = Ängstliche Person
  • Chrampfe = Schwer arbeiten
  • E Höuse = Eine Flasche Bier
  • Füüschtu = Spezielle Art von Hammer, wird aber auch als Begriff für ein Sandwich verwendet.
  • Chnöibläzze = Fastnachtschüechli
  • Goofa = Kinder
  • Gofe = Nadeln mit den runden, farbigen Köpfen
  • Obi und nitzi = Hinauf und hinunter
  • Siblischue = Plastiksandalen
  • Gopferdori nomol = Das ist ein Schimpfausdruck
  • Barengali = Aprikosen
  • Das esch zom Hooröl brönzle = Wenn etwas einfach NICHT gelingen will
  • Rämsere = Bärlauch
  • Abhelltig = Hinunter
  • Vercho = Begegnen
  • Hültschä Gümmäl = Geschwelte Kartoffeln
  • Ambäck = Holz-Amboss (zum Holzhacken)
  • Miuchmauchterli = Milch-, Rahmgefäss
  • Elast = Gummiband?
  • Was i de Jordan ufe muesi = Auf den Hügel oder Berg muss ich gehen
  • Muuderiwätter = Regnerisch / Schwül
  • Bärisou = Regenschirm
  • Gade = Zimmer
  • Mosespneu = Sandalen
  • Bömper = Hosesäck
  • Sible = Rennen
  • Bloscht =Gewitter
  • Schtruipfä = Frau mit zerzaustem Haar
  • Bölle = Zwiebel
  • Hudiggääggeler = Despektierlich für Volksmusik, Ländler
  • Verfluemet = Schimpfwort, wenn etwas nicht gelingen will
  • Fiege = Putzen
  • Hüntsch = Schnell
  • Lumpedidi = Luusmeitli
  • Süaber = Schmutzfink
  • Elasti = Gummiband
  • Fuschle = Schwein
  • Due di ned Kasteie = Quäl dich nicht
  • Haaghuuri = Jemand, der etwas zu verbergen hat. Nicht ganz ehrlich ist.

So machen Sie mit

Senden Sie uns Ihre sprachlichen Kreationen per E-Mail an redaktion.online@luzernerzeitung.ch mit dem Betreff «Wettbewerb Schwiizerdüütsch». Der Teilnahmeschlussist am Montag, 25. Mai 2015 um 23:59 Uhr.

Die originellsten Beiträge erhalten 2x2 Erlebnistag-Tickets für das Gästival oder ein Memo-Spiel «Schwiizerdüütsch - Deutsch» von fidea Design. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eines der folgenden Memory-Spiele gibt es zu gewinnen. (Bild: fidea Design)

Eines der folgenden Memory-Spiele gibt es zu gewinnen. (Bild: fidea Design)

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