Schwimmbad Kriens: Kein Verfahrensabbruch

Das Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das Ausschreibungsverfahren für den Bassinbau teilweise geschützt, verzichtete jedoch auf eine Neuansetzung des Verfahrens. Damit können die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau des Krienser Schwimmbades plangemäss fortgesetzt werden.

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So soll das neue 50-Meter-Becken der Badi Kriens dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll das neue 50-Meter-Becken der Badi Kriens dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Angestrengt hatte das Verfahren ein Hersteller von Schwimmbädern aus dem Kanton Luzern. Er hatte in seiner Beschwerde verlangt, dass die Gemeinde zwei in seinen Augen zu strenge Vergabekriterien streiche. Das Verwaltungsgericht entschied nun, dass die fraglichen Punkte der Ausschreibungsunterlagen tatsächlich verfeinert und im Sinne von Transparenz ausformuliert bzw. teilweise gelockert werden sollen. Das schreibt die Gemeinde Kriens in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Es genüge aber, wenn die entsprechenden Korrekturen in die Beurteilung der eingegangenen Offerten einfliessen. Auf eine Neuausschreibung könne verzichtet werden.

Das Urteil des Verwaltungsgerichts kann ans Bundesgericht weitergezogen werden. Verstreicht diese Einsprachefrist von 30 Tagen ungenutzt, kann die Komplettsanierung des Krienser Schwimmbades terminplangemäss fortgesetzt werden.

In den umstrittenen Punkten geht es um Kriterien wie Erfahrung der Firmen im Schwimmbadbau sowie Leistungsfähigkeit. Die Beschwerdeführerin fühlte sich aufgrund der aufgestellten Anforderungen in der Ausschreibung für das Krienser Schwimmbassin benachteilt und gegenüber den Mitbewerbern diskriminiert. Die Beschwerdeführerin argumentierte, dass deshalb ein Zuschlag faktisch nicht möglich sei.

pd/zim