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SCHWINGEN: Andreas Ulrich gewinnt Rigi Schwinget

Andreas Ulrich gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 den prestigeträchtigen Rigi-Schwinget. Im Schlussgang siegt der 30-jährige Eidgenosse gegen Philipp Laimbacher mit einem imposanten Kurzschwung.
Andreas Ulrich gewinnt das Bergkranzfest auf Rigi Staffel und wird von Kollegen auf den Schultern über den Platz getragen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Andreas Ulrich gewinnt das Bergkranzfest auf Rigi Staffel und wird von Kollegen auf den Schultern über den Platz getragen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Beim dritten Bergfest der aktuellen Saison hatte der Zug-Sieger Ulrich schon vor dem intensiven Showdown überzeugt. Der Dominator reihte vor 4500 Zuschauern fünf Siege aneinander, ehe die Nummer 3 des letzten Eidgenössischen den im Vorprogramm ebenfalls makellosen Herausforderer Laimbacher nach etwas mehr als fünf intensiven Minuten vor unlösbare Probleme stellte.

Andreas Ulrich ist Sieger des Bergkranzfestes auf Rigi Staffel. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Andreas Ulrich (oben) im Schlussgang gegen Philipp Laimbacher. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Andreas Ulrich (hinten) sind die körperlichen Anstrengungen im Schlussgang gegen Philipp Laimbacher ins Gesicht geschrieben. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Zuschauer verfolgen den vierten Gang. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Andreas Ulrich (unten) im Schlussgang gegen Philipp Laimbacher. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Werner Suppiger (oben) schwingt gegen Arnold Forrer im vierten Gang. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Pirmin Gmuer (links) schwingt gegen Adrian Laimbacher im vierten Gang. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Ein Fahnenschwinger unterhält die Besucher des Schwingfestes. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Der tradtionelle Alpaufzug inklusive «Burditräger» zählt ebenso zum Rigischwing- und Älplerfest. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Adi Laimbacher und Roger Rychen (dunkle Schwinghosen) greifen im fünften Gang zusammen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Adi Laimbacher freut soich über seinen Sieg im fünften Gang. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Der sechste und letzte Gang in der Karriere von Adi Laimbacher gegen Sven Schurtenberger. Dabei verletzen sich beide und müssen in eine kurze Behandlung. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Im sechsten Gang erleidet Sven Schurtenberger eina Platzwunde am Kopf. Seiner und der Kopf von Adrian Laimbacher waren zuvor gegeneinander geprallt. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Adi Laimbacher (helle Hosen) und Sven Schurtenberger setzen den sechsten Gang verarztet fort. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Beide schwingen weiter: Sven Schurtenberger (links) gegen Adrian Laimbacher. Der Gang endet gestellt. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Den Mund voller Sägemehl - auch das gehört zum Schwingen ab und an dazu. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Adrian Laimbacher verabschiedet sich vor dem Publikum des Schwing- und Aelplerfestes auf der Rigi vom aktiven Schwingsport. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Zum Abschied von Adriean Laimbacher tragen ihn Kollegen in einer Sänfte um den Schwingplatz. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Eine Runde um den Schwingplatz getragen werden: Diese Ehre gebührt dem nach dem Bergkranzfest zurück tretenden Adi Laimbacher. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Adi Laimbacher verabschiedet sich nach seinem letzten Schwing-Kampf von der Schwinger-Bühne und wird zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern in Tracht vom Publikum gefeiert. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Adrian Laimbacher lässt zum Abschied seine Schwinghosen steigen. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
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Rigi Schwinget

Die Nordostschweizer Schwinger, die neben den Innerschweizern antraten, hatten beim 120. Rigi-Schwinget indes schwer zu kämpfen. Im Kampf um den Tagessieg blieben sie chancenlos. Die beiden Leader Arnold Forrer, der König von 2001, und Daniel Bösch erkämpften sich immerhin den Kranz.

Eine Ehrenrunde drehte aber nicht der beste Böse des Tages, sondern ein Altmeister: Philipps Bruder Adi Laimbacher verabschiedete sich mit einem Gestellten aus dem Sägemehl. Nach 20 Kranzfestsiegen und 105 Kränzen entschwebten die Zwilchhosen mit zwei Helium-Ballonen.

In Genf zelebrierte Erich Fankhauser den zweiten Kranzfestsieg der Saison und seiner Laufbahn. Der Luzerner Sennen-Schwinger manövrierte im Schlussgang seinen Verbandskollegen Marcel Mathis mit Kurz aus. Der Verlierer hatte auf dem Weg in den finalen Kampf als einziger Teilnehmer keinen Fehltritt erlitten.

Im Schatten der Innerschweizer verschwanden die Berner Matthias Siegenthaler und Matthias Glarner. Zumindest aus Siegenthalers Optik war die Kranz-Klassierung am Tag des Comebacks gleichwohl als positives Ergebnis zu werten. Keine Rolle spielten die Romands im Feld.

Rigi Staffel. Bergkranzfest auf der Rigi(90 Schwinger, 4500 Zuschauer).
Schlussgang: Andreas Ulrich (Gersau) bezwingt Philipp Laimbacher (Sattel) nach 5:20 Minuten mit Kurz. - Rangliste: 1. Ulrich 59,25. 2. Philipp Laimbacher 58,50. 3. Christian Schuler (Rothenthurm) 57,25. 4. Daniel Bösch (Sirnach) und Roger Rychen (Mollis), je 57,00. 5. Adi Laimbacher (Schwyz) 56,75. 6. Hansjörg Gloggner (Ettiswil), Sven Schurtenberger (Nottwil), Mike Müllestein (Steinerberg) und Arnold Forrer (Stein), je 56,50. 7. Raphael Zwyssig (Gais), Michael Rhyner (Nassen), Werner Suppiger (Ufhusen) und Martin Zimmermann (Ennetbürgen), je 56,25, alle mit Kranz.

(Si)

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