SCHWINGEN: Urner Andi Imhof siegt auf der Rigi

Andi Imhof gewinnt das Rigi-Bergfest 2014. Der 29-Jährige aus Attinghausen setzt sich im Schlussgang gegen Edi Kündig durch. Für Furore sorgte der Luzerner Joel Wicki.

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Andi Imhof freut sich über seinen Sieg. (Bild: Keystone)

Andi Imhof freut sich über seinen Sieg. (Bild: Keystone)

Andi Imhof, Sieger auf der Rigi, mit der zweijährigen, trächtigen Vroni. (Bild: Keystone)
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Andi Imhof setzt sich im Schlussgang gegen Edi Kündig durch. (Bild: Keystone)
Nach 8 Minuten und 43 Sekunden gewinnt Imhof (oben) mit Überdrücken gegen Kündig. (Bild: Keystone)
Pirmin Reichmuth aus Cham verletzt sich im 6. Gang beim Kampf gegen Bruno Gisler... (Bild: Keystone)
... und muss mit der Bahre weggetragen werden. (Bild: Keystone)
Andi Imhof aus Attinghausen (links) gegen Bruno Gisler aus Wernetshausen (Bild: Keystone)
Michael Rhyner aus Flawil (rechts) gegen Christian Schuler aus Rothenthurm. (Bild: Keystone)
Arnold Forrer aus Wattwil (rechts) gegen Marco Nägeli aus Mettmenstetten. (Bild: Keystone)
Der traditionelle Alpaufzug unterhält die Zuschauer. (Bild: Keystone)
Der traditionelle Alpaufzug unterhält die Zuschauer. (Bild: Keystone)
Der traditionelle Alpaufzug unterhält die Zuschauer. (Bild: Keystone)
Der traditionelle Alpaufzug unterhält die Zuschauer. (Bild: Keystone)
Der traditionelle Alpaufzug unterhält die Zuschauer. (Bild: Keystone)
Gemisch aus Wolken und Regen auf der Rigi. (Bild: Keystone)
Joel Wicky aus Entlebuch siegt im dritten Gang gegen Mario Thürig aus Lenzburg. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Passendes Wetter zum Heuen war am Sonntag nicht. (Bild: Keystone)
Wolkenverhangene Rigi (Bild: Keystone)
Schwingerhosen warten darauf, montiert zu werden (Bild: Keystone)
Verpflegung am Mittag auf der Rigi. (Bild: Keystone)
Urchige Volksmusik im Festzelt. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone

Andi Imhof, Sieger auf der Rigi, mit der zweijährigen, trächtigen Vroni. (Bild: Keystone)

Nach rund 8 Minuten und 43 Sekunden ist der Schlussgang auf der Rigi entschieden: Andi Imhof bezwingt Edi Kündig aus Ibach mit Überdrücken am Boden. Imhof stand zum zweiten Mal im Schlussgang auf der Rigi und feiert seinen zweiten Kranzfestsieg.

Der erst 17-jährige Joel Wicki sicherte sich auf der Rigi seinen ersten Bergkranz. Der Nachwuchsschwinger aus Sörenberg führte nach drei Gängen und besiegte unter anderem mit Arnold Forrer einen ganz Bösen.

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So lief das Schwingen auf der Rigi

Bilanz nach 6 Gängen:

Der Luzerner Joel Wicki hat im sechsten Gang mit einem Kurzzug gegen Daniel Inderbitzin gewonnen und sichert sich seinen ersten Bergkranz. Weitere Sieger im sechsten Gang: Remo Stalder (gegen Pirmin Küttel), Bruno Gisler (gegen Pirmin Reichmuth), Mario Thürig (gegen (Bruno Linggi), Arnold Forrer (gegen David Suter) und Martin Glaus (gegen Marcel Mathis).

Bilanz nach 5 Gängen:

Andy Imhof aus Attinghausen und Edi Kündig aus Ibach treffen auf der Rigi im Schlussgang aufeinander. Pech hatte der junge Luzerner Joel Wicky: Wegen Nasenbluten musste der 5. Durchgang gegen Bruno Gisler für längere Zeit unterbrochen werden. Am Ende gewann Bruno Gisler, der nach fünf Durchgängen mit 48,25 Punkten den dritten Rang belegt. Mit 47,5 Punkten liegen Mario Thürig und Joel Wicky auf Rang 4.

Bilanz nach 4 Gängen:

In Führung liegt der Urner Andy Imhof mit 4 Siegen, vor dem erst 17-jährigen Nachwuchsschwinger Joel Wicky aus Sörenberg und Edi Kündig aus Ibach.

Bilanz nach 3 Gängen:

Von den den 12 Eidgenossen im Teilnehmerfeld blieb nur ein Duo (Andi Imhof, Bruno Gisler) im Morgenprogramm mit drei Siegen schadlos. Für die negative und positive Überraschung des bisherigen Programms sorgte Arnold Forrer. Der Schwingerkönig bezwang zuerst Christian Schuler platt, musste aber anschliessend gegen Hansjörg Gloggner einen Gestellten einstecken. Im dritten Gang schliesslich unterlag er sensationell dem 17-jährigen Luzerner Nachwuchsschwinger Joel Wicky.

Wicky weist wie die Eidgenossen Imhof und Gisler drei Siege auf. Das Comeback von Mario Thürig ist einigermassen gelungen. Zwar verlor er im Duell mit Adrian Steinauer, konnte sich aber auch zwei Siege notieren lassen. Thürig liegt wie Christian Schuler, Hansjörg Gloggner, Remo Stalder und Edi Kündig noch im Bereich des führenden Trios.

sg/rem